Am Rande

Kartoffeln oder Strom?

Wer den Schaden hat, muss für Spott nicht sorgen - davon können auch die Grünen ein Liedchen singen. Vor einigen Jahren noch war ihnen das klare Votum gegen die Autobahn 46 und für die Suche nach einer Netzlösung mit Ortsumgehung auf die Füße gefallen.

Das nämlich hatte u.a. zu der Reißbrett-Osttangente mitten durchs Wassergewinnungsgelände geführt, was natürlich auch die Grünen nicht wollten, ihnen aber dick aufs Brot geschmiert wurde.

Ein weiterer Spagat erwartete die Grünen zum Thema Solaranlage am Warmener Weg. Einerseits umweltfreundliche Energieerzeugung mit Solar-Paneelen, andererseits der Standort auf potenzieller Ackerfläche. Bei dieser Frage verharrt das grüne Pendel über dem Acker, den es zu erhalten gelte.

Lothar Kemmerzell und Gerd Schulte allerdings hatten mit ihren beiden Gegenstimmen keine Chance gegen die ansonsten einstimmige Pro-Solar-Position des Gemeinderates - und zusätzliche sahen sie sich dann noch der feixenden Frage von CDU-Mitglied Hans Regenhardt gegenüber: „Na, wollt Ihr keine alternativen Energien...?“

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