Am Rande

Altmetall-Attacke

Er hatte einiges an Altmetall zur Seite gelegt und als jetzt der Schrottmann mit dem Sprinter und der Flötenmelodie vorbeifuhr, gab der Wickeder Zeichen.

Der Transporter stoppte und hielt vor der Garage, ein Mann und eine Frau stiegen aus, denen der Wickeder zu verstehen gab, dass er in der Garage etwas zurückgelegt habe.

Die beiden ließen sich nicht lange bitten - im Nu standen die Schrottsammler in der Garage, trugen, was sie kriegen konnten hinaus, und legten es vor den Bulli.

Schon bald fühlte sich unser Wickeder wie Bilbo Beutlin, der die Zwerge davon abzuhalten versucht, die Vorratskammer zu plündern. Erst ein deutliches Wort stoppte das Pärchen: „Finito!“.

Das verstanden sie, guckten unseren Wickeder groß an und ließen dann sehnsüchtige Blicke in die Garage schweifen, ob vielleicht noch etwas Schrott dabei wäre.

Der Wickeder half schließlich beim Verladen - vor allem deshalb, weil er so eine exakte Kontrolle über das bekam, was die beiden alles ergattert hatten. Tatsächlich gab es das ein oder andere Objekt, das gar nicht zur Entsorgung vorgesehen war, das er sich mit klarem Kommando „Hey - stopp“ wieder zurückholte.

Zu guter Letzt musste er dem Sammlerpaar auch noch Starthilfe geben, weil die Batterie am Sprinter den Geist aufgegeben hatte.

Während dieser Prozedur hatte unser Wickeder einmal kurz halblaut nachgedacht, ob er vielleicht auch im Keller noch Altmetalle hätte - der begeisterte Ausruf des Sammlers „Keller?“ belehrte ihn sofort eines Besseren...

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