Pfarrheim-Neubau

Wärme aus der Tiefe für ein wohliges Gemeindeleben

Der Stutzen markiert einer der Bohrungen: Von hier aus geht es 100 Meter in den Boden, um künftig die Wärme für das neue Pfarrzentrum zu gewinnen. - Foto: Schulte

Wickede - Es ist nicht das Feuer der Hölle, das sich die Kirchengemeinde zunutze macht. Aber nach unten geht’s schon: Erdwärme aus 100 Metern Tiefe soll künftig im neuen Pfarrzentrum für wohlige Wärme sorgen.

Damit zeigt sich die Pfarrei nicht nur in Sachen Architektur und Gestaltung, sondern auch in Bezug auf die Haustechnik fortschrittlich. Drei Bohrungen sind für die Anlage erfolgt.

 Künftig soll kaltes Wasser in den Boden geschickt werden und sich in den dort konstanten Temperaturen auf etwa 15 Grad erwärmen. Diese 15 Grad werden dann oben mit Hilfe eines Wärmetauschers entzogen und dienen dazu, um die Räumlichkeiten des Pfarrzentrums zu beheizen. 

Nicht nur für die Pumpen dieser geothermischen Anlagen, sondern für das gesamte Haus ist natürlich Strom nötig. Während alle weiteren Versorgungsanschlüsse problemlos möglich waren, ergab sich ausgerechnet bei der Elektrizität eine Engstelle. 

Einfach nebenan die Zuleitung der Vikarie anzapfen - das ging nicht, weil der Anschluss dort schon für das Haus des Vikars selbst am Limit läuft. Schließlich ließ sich auch für dieses Problem eine Lösung finden, mit der alle beteiligten Seiten leben können. Im ersten Quartal 2019 wird dafür eine Stromleitung in der Friedhofstraße verlegt.

Alles in allem zeigt sich KV-Vorsitzender Pastor Thomas Metten zufrieden mit dem Gang der Arbeiten am neuen Pfarrheim. Es bleibe weiterhin bei dem Ziel, das neue Gemeindezentrum um Ostern ‘rum einzuweihen, selbst wenn dann vielleicht der allerletzte Schlag an den Außenanlagen noch nicht erfolgt sein sollte.

Der Geistliche der kath. Kirchengemeinde erläuterte jetzt zudem die Ergebnisse der konstituierenden Sitzung des Kirchenvorstandes. Dort war KV-Mitglied Peter Hesse zum neuen 1. Stellvertreter für den Pastor als geborener Vorsitzender gewählt worden. 

Eine Funktion wie der zuvor von Horst-Dieter Pieper besetzte Posten des geschäftsführenden Vorsitzenden wurde für die nächste Wahlperiode nicht gebildet. 

Stattdessen sprachen sich die KV-Mitglieder für die Stellvertreter-Position aus und richteten auch gleich ein zweites Stellvertreteramt ein. Diesen Posten übernimmt Birgitt Hohoff-Koerdt. 

Besetzt hat der Kirchenvorstand als Gremium, das sich mit allen Wirtschafts- und Personalfragen der Kirchengemeinde befasst, auch die neue Friedhofsverwaltung.

Im KV ist jetzt Guido Laarmann-Quante für diesen Bereich zuständig. Er bekommt eine 450-Euro-Kraft für Verwaltung, Belegungsplanung, etc. zur Seite. Die Ausschreibung erfolgt Anfang Januar. 

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