ZUE Wimbern steht auch im neuen Konzept nicht zur Disposition

Während sich für andere Einrichtungen im Land noch zeigen muss, ob sie weiterhin Bestand haben, ist die Zukunft der ZUE Wimbern im neuen Konzept zur Flüchtlingsunterbringung fest verankert.

Wimbern - Die Zukunft der ZUE in Wimbern bleibt berechenbar. Während man sich an Standorten wie etwa Hemer gegenwärtig Sorgen bezüglich einer möglichen Auflösung der Einrichtung macht, ist für das ehemalige Marienkrankenhaus keine Änderung der bisherigen Perspektiven vorgesehen. Das bestätigte am Mittwoch RP-Pressesprecher Benjamin Hahn.

In Hemer hat jetzt laut Presseberichten die Diakonie als Betreiber Alarm geschlagen, weil einem Plan zur Neukonzeptionierung der Flüchtlingsunterbringung in NRW zufolge die Einrichtung in Deilinghofen möglicherweise zum Jahresende geschlossen werden soll. Die Bezirksregierung hatte daraufhin bestätigt, dass es einen solchen Plan gibt. Allerdings liege er derzeit zur Prüfung beim Innenministerium.

Tatsächlich ist die jüngst von Regierungspräsidentin Diana Ewert in Wimbern präsentierte Spezialisierung Wimberns auf besonders vulnerable Flüchtlingsgruppen bereits fester Bestandteil des Planes. Während also für andere Standorte noch die Frage offen bleibt, ob sie auch künftig Bestand haben, steht die weitere Existenz der ZUE in Wimbern schon fest.

Wie berichtet, soll die Einrichtung eine Spezialisierung als Schutzraum für alleinerziehende oder alleinreisende Frauen sowie Schwangere und Flüchtlinge mit Behinderung sein. Zum Kreis der so genannten vulnerablen, also besonders schutzwürdigen Personen, die in Wimbern unterkommen sollen, zählen zudem Menschen aus dem LSBTTI-Spektrum wie Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender und Intersexuelle.

Die Maximalbelegung von ehedem bis zu 900 Flüchtlingen soll auf 650 sinken, die Regelbelegung auf 400 Plätze. Die Nutzung des ehemaligen Krankenhaus-Komplexes wird bis mindestens zum 31. Dezember 2024 angestrebt.

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