Vorstellung beim Neujahrsempfang

Neues Logo für Wickede

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Ein „W“ für Wickede: Bürgermeister Dr. Martin Michalzik (links) und Christian Luig präsentierten beim Neujahrsempfang das neue Logo der Gemeinde.

Wickede - Die Kommune hat ein neues Logo – in Auftrag gegeben bei einem Sohn der Gemeinde, dem Geschäftsführer und Creative Director der Werler Werbeagentur „tooldesign“, Christian Luig. Präsentiert wurde das neue Zeichen für Wickede (Ruhr) beim Neujahrsempfang am Freitag im Bürgerhaus.

Ein großes „W“, das mehr transportiert als die bloße Information des Anfangsbuchstabens der Gemeinde, steht im Zentrum des Logos. Der Buchstabe selbst steht solide auf zwei Beinen, wirkt stabil und wertbeständig, bekommt aber Bewegung durch zwei stilisierte Wellenschläge in Weiß, die den oberen Teil des Buchstabens vom unteren abtrennen. 

Oben die Farbe Grün als Verweis auf Wälder, Wiesen und Felder, im unteren Teil in Blau gehalten – das blaue Band der Ruhr lässt grüßen, darunter in zwei Zeilen erläuternd der vollständige Name der Gemeinde – hier wiederum in Blau und Grün und somit als Spiegelung des Logo-Kopfes.

Neujahrsempfang der Gemeinde Wickede (Ruhr)

Das Logo soll nach und nach Einzug halten, z.B. bei kommunalen, wünschenswert aber natürlich zunehmend auch bei privaten Briefköpfen und anderen Anwendungsmöglichkeiten. Nicht zuletzt mit dieser Farbgebung soll es Teil der Gemeinde werden, „ein lebendiges sympathisches Zeichen Wickedes“, wie Bürgermeister Dr. Martin Michalzik und Designer Christian Luig auf der Bühne festhielten.

„Das W steht für viele Dinge, die unsere Gemeinde auszeichnen“, hielt Michalzik beim Neujahrsempfang fest und zitierte Stichworte wie Wasser, Weite oder das Wir-Gefühl. Entsprechend werde auch noch ein Corporate Design entwickelt, mit dem sich Form- und Farbgebung des neuen Logos als Kennung der Kommune in unterschiedlichster Weise wiederfinden.

Bürgermeister Michalzik äußerte die Hoffnung, das neue Logo möge schnell auch im privaten Sektor Verwendung finden – die Gemeindeverwaltung wird es nicht zuletzt für den neuen Internet-Auftritt einsetzen, der im Frühjahr seinen Stapellauf haben soll. 

Im Rahmen der Präsentation fragte Michalzik den gebürtigen Wickeder Christian Luig nicht zuletzt nach dem kreativen Vorgang wie dieses Logo aber auch andere Arbeiten in der Agentur entstehen. Ein solcher Prozess starte zunächst mit der Recherche zum Thema. 

Man müsse erkennen, „wie das tickt“, so Luig, müsse die beabsichtigten Botschaften und die Zielgruppe analysieren, müsse das zu umwerbende Produkt „mit Haut und Haaren kennenlernen“.Im Team kommen dann Ideen auf den Tisch – und das „ohne jede Grenze“. Schnell lägen da dann 20, 30 Skizzen vor, aus denen zwei, drei möglichst unterschiedliche Varianten als erste Entwicklungen stilisiert würden. 

Bei Präsentation und Diskussion mit dem Auftraggeber erkenne man dann, „in welche Richtung es gehen soll“.In welche Richtung die Ruhrgemeinde mit ihrem neuen Logo geht, wird sich in nächster Zeit zeigen. Beim Neujahrsempfang jedenfalls wurden das frisch gekürte Erkennungszeichen und sein Schöpfer mit reichlich Beifall vom Publikum aufgenommen.

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