Möhnekatastrophe

Ausstellung verfolgt die Spur der Verwüstung

Nicht das anstürmende Wasser, sondern der Sog hinter dem Gebäude hatte an diesem Haus in der Oststraße die Giebelwand herausgerissen. - Foto: Archiv Heimatverein

Wickede - Die Spur der Verwüstung vom 17. Mai 1933 zieht eine Ausstellung mit Fotos nach, die der Heimatverein auf Wunsch der Gemeinde für das Rathaus-Foyer zusammengestellt hat.

Die acht Tafeln mit jeweils rund acht Fotos beschreiben den Weg, den die Flutwelle der Katastrophennacht von der Oststraße über die Hauptstraße bis hinunter zur Ruhrbrücke genommen hat.

Dazu sind weitere Ergebnisse der Ermittlungen benannt, die Heimatvereinsvorsitzender Josef Kampmann bezüglich der persönlichen Daten der Flutopfer bisher zusammengetragen hat. 

Von Bedeutung ist dabei nicht zuletzt, dass der Tod etlicher Opfer aus Wickede in der Nachbarstadt Fröndenberg zu beurkunden war, weil die Leichen dort angeschwemmt wurden. 

Überall dort, wo Angaben zu bekommen waren, sind neben Vor- und Zunamen auch Geburtsdaten und jene Adressen vermerkt, an denen die Menschen in der Katastrophennacht vermutlich von der Flutwelle überrascht wurden.

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