Hubert Nasse gibt Vorsitz im Förderverein ab

Über 100.000 Euro fürs Haus St. Josef

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In 21 Jahren unter seiner Leitung trug der Förderverein Haus St. Josef weit über 100.000 Euro für das Altenpflegezentrum zusammen.

„Du hast das Wohl der Bewohner immer im Auge gehabt und dabei stets klug und sympathisch, aber wenn nötig, auch hartnäckig die Fäden des Fördervereins über mehr als 20 Jahre in den Händen gehalten!“ In seiner Funktion als 2. Vorsitzender des Fördervereins des St.-Josef-Seniorenzentrums würdigte Ratsherr Norbert Spieth den scheidenden Vorsitzenden Hubert Nasse für dessen „ausgezeichnete Amtsführung“.

Wickede – Im Rahmen der Hauptversammlung gab Nasse am Freitag aus gesundheitlichen und Altersgründen nach 21 Jahren sein Amt ab. Das aber nicht ohne Würdigung seines Einsatzes für das Haus, den er an führender Stelle des Fördervereins leistete.

Mit großer Anerkennung und Dank verabschiedete unter anderem Heimleiter Sebastian Füst den langjährigen Vorsitzenden. In Nasses Amtszeit fielen etliche Subventionen für wichtige Projekte der Wickeder Altenhilfeeinrichtung wie etwa die mehrfache Renovierung der Kapelle, die Installation von Sonnenschutz für Bewohnerterrassen sowie für die Gemeinschafts- und Tagesräume und die noch nicht ganz abgeschlossene WLAN-Installation für alle Wohnbereiche.

Die Anschaffungen und Investitionen in den vergangenen gut zwei Jahrzehnten unter der Leitung von Hubert Nasse summieren sich zu einem beachtlichen Betrag: Weit über 100.000 Euro kamen mit ihm als Vorsitzendem für das Altenpflegezentrum am Lehmacker zusammen. Hohe Spendensummen waren zu DM-Zeiten 15.000 Euro von einem heimischen Unternehmen, von einem Privatier waren es einige Jahre später immerhin 10.000 Euro.

Wichtig für eine solche Leistungsfähigkeit des Fördervereins waren insbesondere Pflege und Ausbau des Bestandes an Fördermitgliedern. Mit 17 Firmen und Einzelpersonen hatte der Verein seinerzeit begonnen, später stieg die Zahl unter Hubert Nasse auf über 100, gegenwärtig sind es immerhin weiterhin 85 Fördermitglieder.

Er habe immer gerne geholfen und sein Amt mit Empathie ausgeübt, so Nasse abschließend: „Nun setzen wir auf die Jugend und hoffen, dass sie sich auch für das Wohl der alten Menschen engagieren wird!“. Sein Schwiegersohn Andreas Rudolf (58) will seine Nachfolge antreten.

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