Ökumene-Gedanke weiter voranbringen

Gemeindefest setzt sichtbares Zeichen für Gemeinsamkeit zweier Konfessionen

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Großgeschrieben wurde das Verbindende der katholischen und der evangelischen Kirche beim Fest.

Wickede – Bewährtes bewahren und Neues wagen. Geselligkeit und Fröhlichkeit als wahrnehmbares Zeichen des ökumenischen Gemeindefestes, bei dem offensichtlich viel „im und am Fluss“ gewesen ist. Das bunte Fest zwischen der altehrwürdige Antonius-Kirche und dem neuen, hellen Franziskus-Pfarrheim war am gestrigen Sonntag jedenfalls genau der richtige Ort, um den Ökumenegedanken in der Ruhrgemeinde weiter lebendig voranzutreiben.

Ob beim Kinderschminken, Boote und Fische basteln, bei den Geschicklichkeitsspielen, beim Getränkekistenstapeln, dem Salate-, Würstchen- oder Kuchenverkauf – immer teilten sich die Helfer der beiden großen Wickeder Kirchengemeinden die Aufgaben. 

Und so war es auch an den Tischen und den Getränkeständen. Stets waren aktive Christen des Pfarrgemeinderates, des Presbyteriums, der kfd und der „Spätlese/Herbstzeitlosen“, des Familienzentrums St. Marien und des OT oder der Messdienerschaft sowie des Kreativteams zusammen bemüht um die Gäste. 

Auch in der vollbesetzten Kirche hatten Pfarrer Thomas Metten, Pfarrer Dr. Christian Klein, Vikar Alexander Plümpe, Pastor Ernst Pallmann und Gemeindereferentin Annette Albrecht beim ökumenischen Festgottesdienst als Team in einem szenischen Anspiel die Stillung des Sturms gemeinsam in einem Boot sitzend nachempfunden. „Habt ihr kein Vertrauen mehr in mich?“, so hatte Jesus, der zunächst geschlafen hatte, die Jünger gefragt. 

Vertrauen zueinander und in Gotte soll, so die Botschaft, auch eine Säule für den Fortbestand der Ökumene in Wickede sein und bleiben. Das von allen Christen gemeinsam frisch bepflanzte Boot ist dafür ein gutes Zeichen.

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