Bilanz für Wickede

Heißes Freibad-Wochenende: Gewitter ja, Warteschlangen nein

Es gab im Freibad Wickede am bislang heißesten Wochenende des Jahres keine nennenswerten Warteschlangen.
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Es gab im Freibad Wickede am bislang heißesten Wochenende des Jahres keine nennenswerten Warteschlangen.

Wickede - Kontinuierlicher Austausch statt langer Warteschlangen: Abkühlung in Wickede erfolgt nach einem anderen Modus als in anderen Freizeitbädern. Mit Erfolg.

Es gab im Freibad an der Ruhr am bislang heißesten Wochenende des Jahres auch keine nennenswerten Warteschlangen, sieht man mal ab von den 50 bis 100 Wartenden morgens, kurz bevor sich die Pforten öffnen. 

In Wickede wird sozusagen im Schichtbetrieb geschwommen, alle drei Stunden wird gewechselt. „So haben mehr Personen die Möglichkeit, das Freibad zu nutzen“, ist Schwimmmeister Michael Scheffler von der „Corona-Struktur“ überzeugt und vor allem vom Online-Ticket-Service, der inzwischen gut angenommen werde. 

In den zwei Tagesblöcken – von 10.30 bis 13.30 Uhr sowie von 14.30 bis 17.30 Uhr – habe man die möglichen Besucherzahlen von 300 aufgestockt. Und ein kleines Kontingent gibt es für spontan vorbeikommende Fahrradtouristen, die sich aber auch mal gedulden müssen. 

Kein Pardon kennt Michael Scheffler, wenn das Wetter nicht mitspielt und es gefährlich wird im Freibad. So wie am Samstag, als die Wetterdienst-App ein aufziehendes Gewitter meldete.

„Alle raus aus dem Wasser und runter von der baumbestandenen Liegewiese“, lautet dann die Devise. Die Besucher hätten viel Verständnis gezeigt, so Scheffler. Und der Verlust seiner 2,50 Euro Eintritt dürfte wohl für jeden verkraftbar sein. ak /

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