Feuerwehreinsatz nach möglicher Brandstiftung in Wickede

Matratze in Flammen

Feuerwehrauto mit Mann am Steuer
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Wickedes Feuerwehr rückte am Donnerstag zu einem Brand in einer Doppelgarage an der Straße „Am Park“ aus.

Eine brennende Matratze nebst aufliegendem Sperrmüll hat am Donnerstagabend Wickedes Feuerwehr auf den Plan gerufen. Der Brand war in einer Doppelgarage an der Straße „Am Park“ gegenüber dem Gesundheitswerk entstanden. Als Ursache kommt möglicherweise Brandstiftung in Frage.

Wickede – Um 18.20 Uhr war die Feuerwehr mit dem Alarmstichwort „Brand einer Doppelgarage“ gerufen worden. 17 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit fünf Fahrzeugen eilten unter Leitung von Florian Schreiber zum Einsatzort. Sie stießen dort aber glücklicherweise auf eine überschaubare Brandentwicklung, die in kurzer Zeit erfolgreich bekämpft werden konnte.

Wie Matratze und Sperrmüll Feuer fangen konnten, war vor Ort nicht zu klären. Damit besteht nicht zuletzt die Möglichkeit, das jemand die in der offenstehenden Garage gelagerten Dinge absichtlich entzündet hat.

Nachdem die Flammen gelöscht waren, entdeckte die Feuerwehr in der Decke der Garage eine offen stehende Luke. Um sicherzustellen, dass der darüber liegende Raum nicht in Mitleidenschaft gezogen worden war, kam die Wärmebildkamera zum Einsatz.

Neben den Kameraden der Wickeder Feuerwehr waren auch Polizei und Rettungsdienst im Einsatz, der knapp eine Stunde nach der Alarmierung beendet werden konnte.

Früher am Tag waren Wickedes Wehrleute bereits aktiv, um gegen Ölspuren in Wickede vorzugehen. Gegen 15.30 Uhr war sowohl Öl auf der Straße am Ruhrufer als auch im Ostenfeld gemeldet worden. Ein Dutzend Einsatzkräfte gingen gegen die Betriebsstoffe auf der Fahrbahn vor.

Neben der Polizei waren auch die Feuerwehrkameraden aus Fröndenberg im Einsatz, nachdem eine der Ölspuren bis zur Grenze zum Kreis Unna abgestreut wurde und dort dann an die Kameraden aus dem Nachbarkreis übergeben wurde. Parallel dazu gingen die mit insgesamt drei Fahrzeugen ausgerückten Brandschützer auch gegen eine Ölspur vor, die sich zwischen den Unternehmen Assheuer und Deppe im Ostenfeld erstreckte.

Nach rund einer Stunde waren die verunreinigten Bereiche abgestreut. Die Feuerwehr stellte sicherheitshalber noch Warnschilder auf.

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