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Vollbrand statt Krimiabend: Feuerwehr muss Garagenbrand löschen

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Von: Martin Hüttenbrink

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Feuerwehreinsatz mit rauchender Garage
Noch kommt Rauch aus der Garage im Ohl, doch der Löschangriff war zu diesem Zeitpunkt bereits gelaufen. © Martin Hüttenbrink

„Garage in Vollbrand“ statt gemütlicher Krimiabend: Dieses Alarmstichwort benannte die Leitstelle der Feuerwehr am Sonntagabend. Und mit dem Einsatz gegen 19.30 Uhr im Ohl war am Sonntag die Nacht noch nicht gelaufen. Es war bereits 1.30 Uhr, da rief ein weiterer Einsatz zum Kloster.

Wickede – 30 Einsatzkräfte mit neun Fahrzeugen waren zunächst um 19.33 Uhr ins Ohl gerufen worden. Die Wickeder Alarmierungsgruppen 2 und 3 unter Leitung von Marc Ptacek trafen dort auf einen Garagenbrand, gegen den zwei Trupps unter Atemschutz mit dem C-Rohr vorgingen.

Ein effektives Vorgehen, denn schon bald konnte das Garagengebäude belüftet und mit der Wärmebildkamera kontrolliert werden, ob in den Zwischendecken noch etwaige Brandnester den Löschangriff überlebt hatten. Zur Ursache gab es vor Ort keine Infos. Zahlreiche Zuschauer, die in den Gärten rundherum den Sonntagabend genossen, verfolgten den Einsatz der Kameraden, der von Polizei und Rettungsdienst begleitet wurde. Er war gegen 21.38 Uhr beendet – da war aber auch der Tatort fast vorbei.

Eine ruhige Nacht hatten die Kameraden von der Wickeder Löschgruppe zwei danach dennoch nicht. Denn gemeinsam mit den Einsatzkräften vom Löschzug zwei Echthausen/Wimbern eilten sie nach einem weiteren Alarm um 1.31 Uhr zum Kloster nach Wimbern.

Alarm beim Nacht-Kochen

Dort hatte einmal mehr der Brandmelder in einer Wohnung Alarm gegeben. „Bestimmungsgemäß“, wie die Feuerwehr vor Ort feststellte, will heißen: der Melder gab seinen Alarm völlig zu Recht. Aber nicht etwa, weil es gebrannt hätte, sondern weil Bewohner der Wohnung offenbar mitten in der Nacht noch der Heißhunger befallen hatte und sie sich etwas auf dem Herd brutzelten.

Das stieg als Bratenduft aber nicht nur in die Nase, sondern – wie bereits einige Male in der Vergangenheit – auch als Schwaden in die Fotozelle des Brandmelders, der auslöste. Nach dem Eintreffen der 30 Einsatzkräfte mit sieben Fahrzeugen und dem Rettungsdienst, nach Sicherheitskontrolle und Abrücken war der Einsatz um 1.54 Uhr beendet – ins Bett und zur Ruhe gekommen waren die Einsatzkräfte damit aber noch nicht...

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