3-G-Regel weg

Endlich ohne Test ins Freibad Wickede

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Schwimmmeister Manuel Westhoff (links) und Aufsichtskraft Wolfgang Menke freuen sich über einen gelungenen Start in die Freibad-Saison.

Endlich wieder „Bahn frei“ für die Frühschwimmer. Und das nicht nur mit Blick auf die Schwimmstrecke im Becken, sondern auch auf den vorzulegenden Corona-Test. Die 3-G-Regel entfällt ab Mittwoch.

Wickede – Wie Verwaltungschef Dr. Martin Michalzik gegenüber unserer Zeitung mitteilt, müssen die Badegäste ab Mittwoch an der Freibad-Kasse nicht mehr den Nachweis eines aktuellen Schnelltests erbringen. Das ist insbesondere für die traditionell starke Gruppe der Frühschwimmer wichtig.

Die stehen sonst möglicherweise vor dem Umstand, woher sie am frühen Morgen schon einen Schnelltest bekommen sollen, wenn sie nicht per Impfbuch den vollständigen Impfschutz oder aber den Status „genesen“ nachweisen können. Dieser Nachweis erfolgt mit Vorlage eines positiven PCR-Tests, der mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate alt ist.

Immerhin rund 100 Frauen und Männer waren es in den vergangenen Jahren, die schon zu früher Stunde mit einigen Runden im Schwimmerbecken in den Tag starteten. So viele Besucher waren es in den ersten Tagen der Saison allerdings noch nicht. Außer der Witterung hat dazu auch die 3-G-Regel ihren Teil beigetragen.

Die Umsetzung der Auflage sei aber in den überwiegenden Fällen auf Verständnis bei den Freibadgästen gestoßen, so Michalzik. Bei allem Aufwand, den Corona nach wie vor mit sich bringt, habe das Glück überwogen, endlich wieder schwimmen gehen zu können.

Noch wird seitens des IT-Dienstleisters der Gemeinde übrigens nach Möglichkeiten gesucht, unter welchen Voraussetzungen die Gemeinde Dauerkarten verkaufen kann. Das Problem ist nicht, Jahreskarten auszugeben. Schwierig wird es aber nach wie vor, den Besitz von Dauerkarten und die einzuhaltende Obergrenze der Besucherzahlen in Einklang zu bringen.

Immerhin macht die Gemeinde hier einen Vorschlag zur Güte: All diejenigen, die eine Jahreskarte kaufen möchten, sollten jetzt die Nachweise für jede gekaufte Einzelkarte sammeln. Sobald ein Weg gefunden ist, Jahreskarten auszustellen, werden die bisher gezahlten Einzelbeiträge berücksichtigt.

„Wir erstatten das oder lassen es anrechnen“, erläuterte Bürgermeister Martin Michalzik zur Vorgehensweise. Damit sollen dann all jene, die tatsächlich ein Saisonticket lösen wollen, keine Nachteile durch die gegenwärtige IT-Problematik erfahren.

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