Ein Dorf blickt in sein Archiv

Chistian Meier, Ede Schmidt und Peter Fildhaut gaben interessante Blicke ins Archiv frei

WIMBERN ▪ Unterhaltsam, informativ, spannend: Der Fotonachmittag der Wimberner Schützen am Sonntag mit fast 200 Gästen in der Schützenhalle gab Einblick in ein mittlerweile höchst umfangreiches Wimberner Schützen- und Heimatarchiv.

Die drei Initiatoren und Archivare Edmund Schmidt (Ortsvorsteher und Ehrenvorstandsmitglied), Peter Fildhaut (ehemaliges Vorstandsmitglied) und Christian Meier (aktuelles Vorstandsmitglied) hatten das Bildmaterial in drei Themenbereiche aufgegliedert und moderierten humor- und schwungvoll.

Nachdem Brudermeister Gerd Schulte das Publikum und unter anderem auch Bürgermeister Hermann Arndt, Präses Heribert Ferber und zahlreiche Ordensschwestern begrüßt hatte, stellte zunächst Christian Meier historische und aktuelle Bilder vom Kloster und vom Krankenhaus in den Mittelpunkt. Vom ersten Spatenstich bis hin zum traurigen Ende mit der Profanierung der Krankenhauskapelle zeigten die Fotos die ehemaligen Baracken, die Isolierstation und die Blütezeit der einst so remontierten Klinik.

Das Dorfleben von Wimbern, die Feuerwehr, das Schulwesen, Kirche und Friedhof in Barge sowie viele für die Dorfgemeinschaft wichtige Gebäude prägten nachfolgend den Vortrag von Peter Fildhaut, wobei der hohe Erinnerungswert beim begeisterten Publikum stets greifbar war.

Das Wimberner Schützenwesen mit tollen Fotos von alten und aktuellen Hochfesten sowie von bemerkenswerten Festzügen der St. Johannes Schützenbruderschaft Wimbern waren dann das Thema von Edmund Schmidt, der durch seine fast vier Jahrzehnte währende Vorstandsarbeit natürlich so manches „Döneken“ im Repertoire hatte.

„Es war ein gelungener Nachmittag mit viel Herzblut, tollen Gesprächen an den voll besetzten Tischen, Erinnerungen voller Fröhlichkeit und auch etwas Wehmut und Trauer. So hatten wir uns die Veranstaltung auch vorgestellt. Bedanken möchten wir uns beim Publikum und natürlich bei den Dorfbewohnern, die uns die Fotos für unsere Arbeit anvertraut haben. Auch Josef Kampmann vom Heimatverein Wickede gebührt unser Dank für zahlreiche Bilder und viele Informationen“, so die drei Initiatoren. Etliche Wimberner Frauen hatten übrigens ein herrliches Torten- und Kuchenbuffet gesponsert, so dass auch fürs leibliche Wohl gut gesorgt war

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