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Baumstumpf mitten im Fußweg

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Von: Martin Hüttenbrink

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Baumstumpf mitten auf einem Fußweg
Nicht Stein, sondern Stumpf des Anstoßes: Der Baumrest liegt mitten im Weg. Seine Beseitigung ist ein Schritt hin zu mehr Sicherheit für die Fußgänger hier. © Martin Hüttenbrink

Wenn es um den sicheren Fußweg vom und zum Arbeitsplatz in der Westerhaar geht, ziehen die Gemeinde und die Firma WHW Hillebrand an einem Strang. Der Engpass zwischen der Lkw-Ausstellungsfläche der Firma Iveco und dem Parkplatz am Haus Gerbens soll beseitigt werden. Dafür sind die Vorbereitungen jetzt in die nächste Phase eingetreten.

Wickede – Voraussetzung für die weitere Entwicklung war ein Abstimmungsgespräch zwischen Vertretern der Verwaltung und des Wickeder Unternehmens, in dessen Rahmen die Firma WHW Hillebrand ihre Unterstützung zusagte, das Machbare für eine Entschärfung der Situation beizusteuern.

Die Problematik war nicht zuletzt von CDU-Fraktionschef Thomas Fabri in einem der jüngsten Ausschüsse beleuchtet worden. Demnach verläuft der Fußweg in Höhe der Iveco-Ausstellung zunächst noch abseits der B63, abgetrennt von einem Grundstück des Landes. Beim weiteren Weg Richtung Wickede schwenkt der Pfad dann aber um einen Busch- und Baumbestand herum direkt auf die Hauptstraße zu, führt dann vor dem Tor des alten und eingezäunten Wasserbehälters her zum weiteren Weg entlang des Parkplatzes von Haus Gerbens. Besonderes Handicap hier: Der noch immer etliche Zentimeter aus dem Boden ragende Stumpf eines vor geraumer Zeit gefällten Baumes. Er veranlasst Fußgänger und Radler dazu, auszuweichen. An der Hauptstraße wird es dann recht knapp.

Passanten bewegen sich hier zumindest mit einem Arm bereits über der Begrenzungslinie zur Fahrbahn. Das ist abgesehen von der Nähe zum ungebremsten Verkehr, hier nicht zuletzt bei Regen eine äußerst undankbare Situation, wenn beispielsweise Fußgänger durch den Sprühnebel des von den Autos aufgewirbelten Regenwassers marschieren müssen.

Deutlicher abgrenzen

Beim Ortstermin mit Begutachtung der Örtlichkeit signalisierte die Firma Hillebrand schnell, bei der Beseitigung des Problems Unterstützung leisten zu wollen. Das heimische Unternehmen kann nicht zuletzt deshalb einen guten Beitrag leisten, weil sich der alte und längst außer Dienst genommene Wasserbehälter in seinem Eigentum befindet.

So sei etwa denkbar, dass der in Höhe Iveco verlaufende Pfad vor dem kleinen Grünbereich um den alten Wasserbehälter nicht zwingend Richtung Straße verschwenken muss. Vielmehr ließe sich der Weg durch Beseitigung einiger Büsche unmittelbar am Gebäude des Behälters und damit in größerer Distanz zur B63 weiterführen. Von dort geht es dann weiter entlang der Parkplatzfläche zwischen deren Einfassung mit einem Pflanzstreifen und der Begrenzungslinie entlang der Straße, bevor die Strecke in den Bürgersteig das Wickeder Ufer hinab mündet.

Knackpunkt auf diesem Teilstück ist allerdings besagter Baumstumpf. Dessen Beseitigung ist für die Sicherheit der Wegeverbindung unverzichtbar und wird deshalb zentaler Bestandteil der Wegeplanung sein. Überlegt wird nach Aussage der Verwaltung zudem, inwiefern noch für eine deutlichere Abgrenzung zur Fahrbahn gesorgt werden kann.

Über den Privatparkplatz von Haus Gerbens kann der Fußweg nicht führen. Hiergegen spricht alleine schon das Gefährdungspotenzial durch rangierende Fahrzeuge bzw. die Verkehrssicherungspflicht. Zudem steht am Rand des Parkplatzes auch eine kleine Trafo-Station, bei deren westlicher Umgehung der Fußweg weit in die Parkplatzfläche hinein reichen würde.

Als Vorarbeit für die nun in Angriff genommene Planung, mit der die Gemeinde den Gehweg zwischen der Iveco-Ausstellungsfläche und dem Haus Gerbens besser absichern möchte, hatte die Gemeinde den gesamten Bereich vermessen lassen. Auf Basis der exakten Flächenverhältnissse wird jetzt die Fußgängerführung entworfen. Die Planskizze werde anschließend der Firma WHW ebenso wie dem Landesbetrieb Straßen-NRW vorgestellt und vor einer Umsetzung abschließend abgestimmt.

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