Mit dem Auto in der Kurve auch schon mal umgekippt

Begeistert begrüßt wurden die Rallyefahrer auf dem Schulhof.

ECHTHAUSEN ▪ Begeisterter Empfang für die jungen Studenten in ihren farbenfrohen R4 Autos auf dem Schulhof: Es war gegen 11.30 Uhr, als die Teilnehmer der Rallye Pari-Marrakesch in der Westerheideschule eintrafen, um dort über ihr Projekt zu berichten und gleichzeitig die Sachspenden der Schule abzuholen.

In der Turnhalle wurde unter Anteilnahme aller Schüler und des Lehrerkollegiums das Schulmaterial übergeben, das jetzt auf den Weg nach Marrakesch geht.

Klassenweise konnten sich anschließend die Schüler die Autos genau anschauen. Gerne beantworteten Dominic Glinka, Tobias Hügemann, Maren Rump und Lukas Twittenoff vom Team die unterschiedlichsten Fragen der Schüler - z.B. zum Gewicht. Rud eine Tonne schwer ist jeder der komplett beladenen R4, wenn die zwei Personen, Schlafutensilien, Lebensmittel für unterwegs, Kanister mit Benzin und das gesponserte Schulmaterial an Bord sind. „Ist das Auto in einer Kurve schon mal umgekippt?“ - auch diese Frage wurde beantwortet. Und zwar mit einem Ja. Die Studenten berichteten, dass tatsächlich schon mal ein Wagen in einer Kurve umgekippt und dann noch ein Stück auf der Seite weitergeschlittert sei.

Jedenfalls wird es eine abenteuerliche Fahrt für die insgesamt acht jungen Leute der Uni Soest werden, wenn sie sich auch mit den Hilfsgütern aus Echthausen auf den Weg machen. Alleine fahren sie nicht. Sie starten vielmehr in einem Pulk von 1 500 Autos und 3 000 Fahrer bzw. Beifahrer am 16. Februar ab Paris. Die Tour geht dann durch Frankreich und Spanien bis zur Meerenge von Gibraltar. Von dort setzen sie nach Marokko über. Dann geht es durch die Wüste nach Marrakesch, dem Ziel der Rallye.

3 500 km in nur zehn Tagen - keine einfache Fahrt, die ihnen bevorsteht und bestimmt das größte Abenteuer ihres Lebens. Die Schüler und Lehrer der Westerheideschule, aber auch alle anderen Freunde und Bekannten, drücken ihnen allen die Daumen, dass sie das Ziel ohne nennenswerte Zwischenfälle erreichen und wohlbehalten wieder nach Soest zurückkehren.

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