Angler empört:

Altöl bedrohte Ruhrufer in Wickede

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Bei ihrer Naturschutzaktion entdeckten Angler des ASV an der Ruhr Altöl-Flaschen.

Wickede - Es drohte ein folgenschwerer Ölunfall an der Ruhr: Bei ihrer Naturschutzaktion „Saubere Ruhr“ entdeckten die Wickeder Angler vom ASV fünf Plastikflaschen, randvoll mit Altöl.

Die ASV-Angler haben den Fluss und alle in und an ihm lebenden Tiere und Pflanzen wohl vor großen Schäden  bewahrt. Im Uferstück zwischen dem Anglerheim und der Fußgängerbrücke Richtung Ruhrfeld sowie unter dem Echthauser Wald entdeckten die Angler die Altölflaschen direkt am Flussufer. 

„Irgendwelche Umweltsünder haben wohl schlicht und ergreifend einen in der Natur unerlaubten Ölwechsel vorgenommen und die Behälter dann ohne Rücksicht auf die möglichen Konsequenzen die Böschung hinuntergeworfen“, schimpfte ASV-Fischereiaufseher und Kassierer Thomas Grote. „Wenn die Flaschen aufgegangen wären, wären das renaturierte Gebiet und die nachfolgenden Schotterbänke wohl auf Jahre ohne Leben gewesen“, malte er ein düsteres Bild möglicher Folgen, die das Altöl hätte auslösen können.

Der ASV werde dafür sorgen, dass das Altöl ordnungsgemäß entsorgt werde. „Wir sind entsetzt über so viel Unvernunft“, ergänzte Grote, der die Naturschutzaktion leitete.

Bei ihrem Arbeitseinsatz vor drei Wochen hatten die ASV-Mitglieder unter dem Echthauser Wald zwei tote, teilweise verweste Katzen in blauen Müllsäcken gefunden. In diesem Fall hatte der Bauhof der Gemeinde für eine korrekte Entsorgung entsorgt. Zudem fanden die Angler des ASV bei ihrer Aktion am Samstag jede Menge Plastikmüll, Schrott, Verpackungen und sogar einen alten Rasenmäher.

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