Feuerwehr beseitigt Nester

Er ist zurück: Eichenprozessionsspinner befällt weitere Bäume in Hilbeck

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Eichenprozessionsspinner

Hilbeck – Der Eichenprozessionsspinner bleibt offenbar auf dem Vormarsch in den Werler Raum: An zwei weiteren Stellen in Hilbeck wurde am Dienstag ein Befall gemeldet.

Der Kommunalbetrieb rückte daraufhin aus, um sich am Hilbecker Schützenplatz sowie am Höhenweg die Situation anzuschauen. Kurz darauf fuhr der Schädlingsbekämpfer vor, um die Tiere einzusaugen. Unterstützt wurde er dabei von der Feuerwehr Werl, die mit ihrer Drehleiter vorfuhr, um an die höher gelegenen Stellen zu gelangen.

Es habe sich um kleinere Nester gehandelt, sagt Wehrleiter Karsten Korte. Aber da sich die beiden Stellen im öffentlichen Bereich befinden, sei schnelles Handeln angesagt gewesen – zumal am Höhenweg der Radweg liegt.

In Schutzkleidung entfernten die Kameraden der Feuerwehr die Raupen-Nester.

Erst in der Vorwoche waren bei einer Ortsbesichtigung zwischen Turnhalle und Strangbach in Nähe der Grillhütte am Schützenplatz an einer Eiche in Hilbeck etwa 40 der Raupen entdeckt und eingesammelt worden.

Jetzt aber habe es sich um eine andere Stelle gehandelt, sagt Karsten Korte. Das in den „Brennhaaren“ des Eichenprozessionsspinners enthaltene Nesselgift Thaumetopoein gilt als Gefährdung für die menschliche Gesundheit. Die Brennhaare können in die Haut und Schleimhaut eindringen und sich dort festsetzen. Bei Kontakt können Hautirritationen, Augenreizungen, Atembeschwerden und allergische Reaktionen auftreten (wie berichtet).

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