Ständiges Ärgernis

Wilde Müllkippe gefährdet Wildtierte

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Gleich säckeweise hat ein Unbekannter am Haarweg in Werl vergammeltes Brot und belegte Brötchen entsorgt

Werl – Gleich säckeweise hat ein Unbekannter alte belegte Brötchen und Brot im Straßengraben am Haarweg unweit der Auffahrt zur A 445 entsorgt.

Für Ortslandwirt Henning Cloer, der den Müll entdeckte, ist das ein Unding. Nicht nur, weil dort jemand illegal seinen Müll entsorgt hat, sondern weil er in diesem speziellen Fall auch noch dazu beitragen könnte, dass sich eine Seuche wie die Schweinepest weiter ausbreitet. Schließlich könnten sich Wildschweine, die eine alte Salami-Semmel fressen, schnell mit einem solchen Virus infizieren. 

Der wilde Müll entlang des Haarwegs und am Pendlerparkplatz bleibt ein ständiges Ärgernis. Es ist aber nicht der einzige Ort, an dem der Kommunalbetrieb auf wilde Müllkippen stößt, wie Leiter Franz Josef Büker weiß. „Innerhalb der vergangenen 14 Tage haben wir im Grenzbereich zu Wickede 30 Säcke mit Restmüll aus einem Waldstück geholt.“ 

Auch an den Standorten von Glas- und Altkleider-Containern, etwa an der Soester Straße und am Kurfürstenring, werde regelmäßig viel Müll abgelegt. Der erhöhte Arbeitsaufwand schlage sich letztlich auch in Gebühren nieder.

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