Wieder mehr Arbeitslose in Werl

WERL ▪ Die Zahl der Arbeitslosen ist in Werl im Januar wieder etwas angestiegen. 1371 Menschen hatten im Januar keinen Job, im Dezember waren es noch 1292. Die Arbeitslosenquote liegt allein in Werl bei 8,6 Prozent. Begründet wird der Anstieg bundesweit mit einem „typischen Wintertief“.

Ursachen seien vor allem das Ende des Weihnachtsgeschäfts, Kündigungstermine zum Jahresende und witterungsbedingte Arbeitsausfälle dort, wo draußen gearbeitet wird.

Die Marienstadt ist im allgemeinen Trend im Bezirk der Agentur für Arbeit Meschede-Soest. In allen Kommunen wurden zwischen Dezember und Januar mehr Arbeitslose gezählt. Die Werler ist zusammen mit der Soester Quote allerdings am höchsten. Auch Arnsberg liegt beispielsweise leicht über acht Prozent, Lippstadt knapp darunter.

Bei den Berechnungen der gesamten Werler Geschäftsstelle, dazu gehören bekanntlich auch Wickede und Ense, liegt die Arbeitslosenquote insgesamt bei sieben Prozent, vor einem Jahr waren es noch 6,7. Von Dezember auf Januar stieg die Arbeitslosigkeit um 134 auf 2028. Das waren 86 Arbeitslose mehr als im Vorjahr. Dabei sind die Unterschiede zwischen Männern und Frauen wie in den Vormonaten relativ gering. Der größten Anteil ist 50 Jahre oder älter oder zählt zu den Langzeitarbeitslosen.

Neu arbeitslos gemeldet hatten sich 423 Personen, immerhin 109 weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 283 die Arbeitslosigkeit.

Minimal angestiegen ist im Januar der Bestand an freien Arbeitsstellen, und zwar um vier Stellen auf 378. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 75 Arbeitsplätze weniger. Die Arbeitgeber meldeten der Agentur im Januar 93 neue Jobs, 19 weniger als vor einem Jahr.

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