Steigende Buchungen

Werler Urlauber lassen sich von Türkei-Reisewarnung nicht abschrecken

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Werl - Reisen in die Türkei haben momentan keinen guten Ruf. Das Auswärtige Amt aktualisierte seine Reisehinweise. Die Werler lassen sich davon jedoch nicht abschrecken.

Zwar seien die Buchungen in die Türkei seit 2016 stark zurückgegangen, jedoch seien in der jüngeren Vergangenheit sogar wieder mehr Reisen in das Land am Bosporus gebucht worden. Das berichten das Reisebüro Velmer und das Tui-Reisecenter. „Durch die Situation in der Türkei, Tunesien und Ägypten haben mehr Menschen ihren Urlaub in Griechenland oder Spanien gebucht. Das führt dazu, dass die Angebote dort entweder zu teuer sind oder nichts taugen“, so Wolfgang Velmer, Besitzer des gleichnamigen Reisebüros. 

Dabei sei die Türkei für Familien, vom Preis-Leistungs-Verhältnis her, unschlagbar. „Stammkunden lassen sich nicht abschrecken und fahren weiterhin in die Türkei. Bislang sind auch alle wohlbehalten wieder gekommen und würden auch wieder hinfahren“, so Velmer. Auch habe es keine Stornierungen oder Umbuchungen gegeben. „Es handelt sich ja auch nur um Reisehinweise, nicht um eine Reisewarnung“, so Velmer. 

Vorerst Keine kostenlosen Stornierungen 

„Solange keine Warnungen vom Auswärtigen Amt ausgesprochen werden, bieten die Reiseanbieter auch keine kostenlose Stornierung oder Umbuchung an.“ Diejenigen, die nicht in die Türkei reisen wollen, geben dabei überwiegend als Grund den türkischen Präsidenten an. Ähnlich ist die Situation im Tui-Reisecenter. 

Nachdem im Januar fast gar keine Reisen in die Türkei gebucht wurden, werden es seit Mai wieder mehr. Grund ist auch hier, dass andere Länder mit ihren Preisen nach oben gegangen seien, erklärt Sabine Wanjura, Geschäftsführerin des Reisecenters. „Vor Ort ist es ruhiger, als es die Medien beschreiben“, so Wanjura. „Diejenigen, die dorthin gefahren sind, kommen braun gebrannt und mit einem Lächeln im Gesicht zurück.“

Dabei könne es vorkommen, dass Touristen nicht in dem Hotel untergebracht werden können, das sie gebucht hatten. Manche Hotelketten vor Ort würden nur einzelne Standorte öffnen, um Kosten zu sparen. So könne es passieren, dass Urlauber ohne Mehrkosten in einem teureren Hotel untergebracht werden würden.

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