Streusalz: Werl steigt aus der Kreis-Lösung aus

An der Autobahnmeisterei hat Werl ein Salzlager mit 75 Tonnen. Auf diesen „Partner“ will man auch weiter setzen.

WERL - Verkehrte Winterwelt: Erst war es an zwei aufeinander folgenden Wintern dauerhaft so kalt, dass der Stadt das Streusalz ausging; dann wurde gebunkert – und seitdem sind die Winter so mild, dass das Salz sich fast unangerührt türmt. Auch das hat bei der Stadt Werl zu den Überlegung geführt, aus der Kreis-Lösung eines interkommunalen Salzlagers in Büecke (Möhnesee) auszusteigen.

Hier hat Werl 102 Tonnen Salz liegen. Den Vorrat werde man auch noch aufbrauchen, sagt der Chef des Kommunalbetriebs, Franz Josef Büker. Aber zugleich plane man den Ausstieg aus der Kreis-Lösung.

„Die Lager-Häufung brauchen wir nicht“, sagt der Werkleiter. „Denn das, was wir benötigen, bekommen wir auch alleine hin.“ Dazu gehört unter anderem die mittelfristige Überlegung, das Salzsilo am Bauhof am Westuffler Weg auf 120 Tonnen auszubauen.

Insgesamt hat der KBW derzeit rund 250 Tonnen Streusalz auf Lager: 102 in Büecke, 75 an der Autobahnmeisterei, 40 im großen Silo am Bauhof, 20 am kleinen Silo am „grünen Bauhof“ im Werler Norden und 15 Tonnen Sackware.

Bei einem 24-Stunden-Wintereinsatz würden 30 Tonnen Salz benötigt. Am vergangenen Samstag sind zehn Tonnen Streusalz auf die Werler Straßen gebracht worden. Noch immer sind die Lager also voll. „Und wir sind bemüht, die Bestände abzubauen.“ Schlecht wird das Salz nicht, selbst wenn es am Rand der Haufen etwas „bröckelig“ werden kann.

Vor allem das Lager an der Autobahnmeisterei sorge für die Flexibilität, die man benötige in normalen Wintern, sagt Büker. In Zukunft setzt Büker vor allem auf diesen „Partner“. Damit sei man gut gefahren – bis auf die beiden Extremwinter, als auch hier das Salz knapp wurde. - bus

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