Digitalisierung

Ursulinenschulen wollen alle Schüler mit einem iPad ausstatten

Digitales Lernen - Tablet Computer
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iPads für alle Schüler: Die Ursulinenschulen in Werl planen bereits. 

Werl - Die Lehrer haben sie schon, jetzt sollen sie auch die Schüler erhalten – die Werler Ursulinenschulen wollen iPads für alle Schüler anschaffen. Das geht aus einem Elternbrief zum Schuljahresende hervor.

Dort heißt es, man sei zufrieden, „dass an den Ursulinenschulen trotz des ,Lockdowns‘ ein neues Medienkonzept erarbeitet werden konnte, welches gleich zu Beginn des nächsten Schuljahres der Schulgemeinde vertraut gemacht werden wird. Ein wichtiger Impuls dieser Arbeitsgruppe ist die Überlegung, möglichst schnell iPads für alle Schüler einzuführen.“

Am Rande der Abiturfeiern bestätigte Schulleiterin Anne-Kristin Brunn die Überlegungen. Dabei sei aber nicht damit zu rechnen, dass unmittelbar nach den Ferien jeder Schüler ein eigenes Gerät in den Händen hält. Stattdessen geht Brunn davon aus, dass die iPads im Verlauf des nächsten Schuljahres angeschafft werden könnten. „Wir werden unsere Überlegungen fortsetzen“, sagte Brunn, man müsse Eltern und Schüler aber im Blick behalten. „Noch ist nichts entschieden“, erklärte Brunn weiter, eventuell könne auch mit einzelnen Jahrgängen gestartet werden.

Eine Frage der Finanzierung

Die Ursulinenschulen – Gymnasium und Realschule – besuchen mehr als 1000 Schüler, dementsprechend hoch wären die Anschaffungskosten. In der Elternschaft mehrt sich die Frage nach der Finanzierung. Dazu heißt es in dem Elternbrief: Die Anschaffung würde zentral über die Schule erfolgen, damit die Geräte auch im schulinternen Gebrauch einsetzbar sind und alle Schüler einheitliche Geräte zur Verfügung haben. Die Bezahlung wird in Raten oder auch als Einmalzahlung erfolgen können, wobei Regelungen zur Abfederung sozialer Härtefälle vorgesehen sein werden.“ Dieses Thema habe oberste Priorität im neuen Schuljahr, so ein Beschluss der Schulkonferenz im Juni.

Die Lehrer arbeiten bereits seit Beginn des jetzt vergangenen Schuljahres mit Dienstgeräten. Dadurch sei die Arbeit mit Medien intensiviert worden und in der Corona-Krise habe es das Unterrichten vereinfacht.

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