Klimaschutz

"Tauben for Future" ist die erste Werler Aktion für den Klimaschutz

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Für eine saubere Zukunft: Meeresbiologe Dr. Udo Engelhardt, der die Arbeit der Soester Gruppe vorstellte, und Organisatorin Katja Kurte.

„’Tauben for Future’ ist die erste Werler Aktion für den Klimaschutz“, beschrieb Meeresbiologe Dr. Udo Engelhardt aus Soest die stille Demonstration von Heiner Altewulf vor der Basilika.

Werl -  Täglich lässt der Werler um kurz vor 12 Uhr Tauben aufsteigen, um ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Zum ersten Treffen der „Parents4Future Werl“ Bewegung kamen am Dienstagabend fast 50 Personen ins Café Dreiklang. Organisatorin Katja Kurte war überwältigt über die Anzahl an Interessenten. Dr. Udo Engelhardt, der in Soest federführend in der Klimaschutzgruppe tätig ist, stellte die Arbeitsweise der Soester vor. „Wir sollten uns jetzt der ‘Friday for Future’ Aktion anschließen und die Chance nutzen“, so Engelhardt. „Das ist ein Generalstreik für das Klima“, fügt der Meeresbiologe hinzu. Erste gemeinsame Aktionen werden von der Bewegung ins Auge gefasst. Jeden ersten Dienstag im Monat soll es künftig Treffs im Café Dreiklang geben. Am 20. September wollen die Aktivisten Beitrag zur Klimawoche leisten. Vorschläge für diesen Tag hat Organisatorin Katja Kurte eingesammelt. Beim nächsten Treffen am 3. September sollen die Schwerpunkte für den Klimatag in Werl festgezurrt werden.

Regelmäßige Treffen

Da einigen die Zeit bis September zu lang ist, haben die Anwesenden beschlossen, sich jeden Freitag um 11.45 Uhr vor der Basilika zu treffen, um ein Zeichen für den Klimaschutz in Werl zu setzen. Zudem wird Dr. Udo Engelhardt seinen in Soest erfolgreich angekommenen Klimavortrag in Werl halten. Termin und Ort sollen zeitnah bekannt gegeben werden. Bürgermeister Michael Grossmann hat der neuen Bewegung seine Unterstützung angeboten. „Wir in Werl machen schon sehr viel für den Klimaschutz“, fügte er hinzu und sprach von den Arbeiten im Stadtwald, dass Gebäude verschwinden und viele neue Bäume gepflanzt werden. Zudem sprach der Bürgermeister das Biomasse-Heizkraftwerk im KonWerl-Gelände an, das 220 Häuser, die Petrischule und die JVA versorgt, an. „Wir haben schon viel gemacht und werden weiter überlegen, was wir noch umsetzen können“, versprach Grossmann.

Beim nächsten Treffen im September wird Dr. Udo Engelhardt unter anderem die genauen Strukturen und Arbeitsabläufe des Klimatreffs Soest vorstellen.

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