„Nur auf diesem Weg können wir Corona etwas entgegen setzen“

Seniorenheim-Bewohnerin berichtet über ihre Erfahrungen beim Impfen

Angelika Hunold, Heimbeiratsvorsitzende.
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Angelika Hunold, Heimbeiratsvorsitzende.

Die ersten Doppel-Impfungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie sind gelaufen, gestartet wurde in den Seniorenheimen.

Werl – Carsten Lambart, Einrichtungsleiter in den von der Pandemie mit 26 Toten schwer getroffenen Häusern Amadeus und Mozart, stellte dem Anzeiger ein Interview mit der Heimbeiratsvorsitzende Angelika Hunold (62) zur Verfügung.

Was hat Sie dazu motiviert, sich gleich impfen zu lassen?

Die Meinung, dass wir Corona nur auf diesem Weg etwas entgegensetzen können.

Wie fühlt es sich an? Haben Sie Nebenwirkungen verspürt?

Ein kleiner Pieks. Hinterher leichte Müdigkeit und Schmerzen im Arm.

Fühlen Sie sich nun sicher(er)?

Innerhalb der Einrichtung fühle ich mich auch aufgrund der Konzepte sicher. Außerhalb der Einrichtung weiß ich nicht. Vielleicht wirkt die Impfung doch nicht so gut.

Wann erhalten Sie die zweite Impfung?

Die habe ich bereits erhalten.

Wie lief die Impfung ab?

Nach einer freundlichen Begrüßung kam der Arzt zu mir in mein Zimmer, ich wurde aufgeklärt und habe dann einen Oberarm freigemacht. In diesen wurde der Impfstoff mit einer Spritze injiziert.

Was würden Sie anderen empfehlen bezüglich der Impfung?

Auf jeden Fall machen! Und nicht nur die „Alten“, sondern alle.

Wie blicken Sie in das Jahr 2021?

Hoffnungsvoll! Es muss besser werden und ich würde mir mehr Freiheiten wünschen. Die Corona-Mutanten machen mich allerdings skeptisch

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