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Aus beruflichen Gründen: Werler Schützen-Chef hört auf

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Von: Thomas Nitsche

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Brudermeister Burghard Schröder (links), hier mit Adjutant Bernd Wulf, legt sein Amt im kommenden Jahr nieder.
Brudermeister Burghard Schröder (links), hier mit Adjutant Bernd Wulf, legt sein Amt im kommenden Jahr nieder. © Thomas Nitsche

Der Werler Brudermeister Burghard Schröder wird im kommenden Jahr sein Amt niederlegen.

Werl - Das teilte er jetzt den Hofevorstehern und den Offizieren der Kompanien der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Werl mit. Wie er in einem Brief erklärte, seien die geleistete Zeit und der Energieaufwand im Amt des Brudermeisters nicht unerheblich. Er meint, dass nicht zuletzt sein Fahrschulbetrieb oft zurückstecken müsse.

Er habe sich mit Feuer und Flamme und viel Herzblut für die Belange der Bruderschaft engagiert. „Nur wenn ich an die Zukunft denke, komme ich leider zu dem Schluss, dass sich die Führung meines Fahrschulbetriebes und die Führung unserer Schützenbruderschaft nicht mehr unter einen Hut bringen“ lassen, so Burghard Schröder.

Schützen-Amt und Fahrschule passen nicht unter einen Hut

Er führt weiter aus, dass er das Amt und die Aufgaben des Brudermeisters immer mit sehr viel Freude und Leidenschaft in seiner persönlichen Art gelebt und erfüllt habe. Er lässt die Schützenfamilie wissen, dass es in seiner Fahrschule, wie in so vielen anderen Betrieben, dauerhafte Veränderungen und Weiterentwicklungen gebe, die seine volle Aufmerksamkeit als Unternehmer und Arbeitgeber fordern. Wenn er den Posten als Werler Brudermeister nicht niederlegt, würde er weder dem einen noch dem anderen gerecht werden, begründet er seinen Schritt.

Bis zur Hauptversammlung im März 2022 wird er noch als Brudermeister zur Verfügung stehen. Danach tritt er nicht wieder zur Wahl an. Der scheidende Schützenchef hat seine Vorstandskollegen gebeten, einen geeigneten Nachfolger für das Amt des Brudermeisters zu suchen.

Amtszeit

Burghard Schröder hatte das Amt des Chefs der Werler Bruderschaft vor vier Jahren übernommen. Er ist der Nachfolger von Hans Billecke. In seiner Amtszeit fiel das 525-jährige Jubiläum der Bruderschaft, das vor zwei Jahren große gefeiert wurde.

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