Alkohol im Spiel

Richter schicken Messerstecher in Untersuchungshaft

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Die Polizei war "Am Rykenberg" schnell vor Ort. 

Der 50-jährige Werler, der am Dienstagnachmittag bei einem Zechgelage einen 48-jährigen Werler mit mehreren Messerstichen schwer verletzte, sitzt in Untersuchungshaft. Das Amtsgericht Werl kam dem Antrag der Staatsanwaltschaft Arnsberg nach und erließ den Haftbefehl.

Werl - Dass bei jenem blutigen Aufeinandertreffen in einem Haus der Straße „Am Rykenberg“ am Dienstagsnachmittag reichlich Alkohol floss, steht fest. Das wiesen auch die Atemalkoholkontrollen bei den drei Beteiligten nach. Die genauen Blut-Alkoholwerte liegen nach Auskunft der Staatsanwaltschaft Arnsberg aber noch nicht vor.

Die Vorgeschichte: Attacke mit Brotmesser in Werl als versuchtes Tötungsdelikt eingestuft

Grundsätzlich werde beim Täter zu prüfen sein, ob nicht ein Gutachten her muss, um die Schuldfähigkeit festzustellen. Das orientiere sich nicht allein am Alkoholkonsum. Es gebe auch andere Faktoren, die eine solche gutachterliche Einschätzung nötig machen könnten. Einzelheiten nannte die Staatsanwaltschaft dazu allerdings nicht.

Täter vielfach vorbestraft

Das Opfer wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Der Mann sei mittlerweile vernommen worden. Inwieweit der Täter, den ein SEK in seiner Wohnung an der Mellinstraße überwältigt hatte, geständig ist, vermochte die Staatsanwaltschaft gestern nicht zu sagen. Zweifel an der Täterschaft des Mannes, der als vielfach vorbestraft gilt und auch in der jüngeren Vergangenheit in Haft saß, gibt es nicht. Bei dem Zechgelage sollen die Männer in Streit geraten sein. Der Streit eskalierte, als der 50-Jährige zum Brotmesser griff und auf den Kopf und Oberkörper des Opfers einstach.

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