Offener Brief an den Bürgermeister

Politik befasst sich mit Beitritt zur „Seebrücke“

Seenotrettung im Mittelmeer
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Der Hauptausschuss in Werl befasst sich mit dem Beitritt zur "Seebrücke". 

Vom „Schiff, das sich Gemeinde nennt“ singen viele Gläubige. Das ist aber nicht der Hintergrund der Aufforderung, dass die Stadt Werl der Initiative Seebrücke „Schafft Sichere Häfen“ beitreten soll. Dafür hatte sich in einem offenen Brief die Evangelische Kirchengemeinde Werl stark gemacht. 

Werl - Werl wäre damit nicht allein: Seit Sommer 2018 hätten sich bereits 69 Städte und Gemeinden in ganz Deutschland offiziell zu einem „Sicheren Hafen“ erklärt, hatte Pfarrer Christoph Lichterfeld geschrieben.

Nun befasst sich der Hauptausschuss mit diesem Antrag. Am Donnerstag, 5. September soll die Politik erklären, ob sie sich zum „sicheren Hafen“ für Flüchtlinge erklärt (Beginn 18 Uhr im Rathaus). Städte, die beitreten, bekunden „mit Nachdruck ihre Bereitschaft, aus Seenot gerettete Menschen in ihren Städten und Gemeinden zusätzlich aufzunehmen“, hatte Lichterfeld in seinem Brief an Bürgermeister Michael Grossmann geschrieben.

Probleme bei der Seenotrettung

Flüchtlinge sollten über den rechtlichen Verteilschlüssel hinaus aufgenommen werden. Immer wieder kommt es derzeit zu Problemen mit Seenotrettungsschiffen auf dem Mittelmeer, die Flüchtlinge an Bord haben, denen die Anrainerländer wie Italien aber die Anfahrt in den Hafen verweigern. Das Presbyterium der Kirchengemeinde Werl hatte daher beschlossen, die Stadt aufzufordern, sich zum „Sicheren Hafen“ im Sinne der Seebrücke zu erklären.

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