DJK kopierte für Kinder und Jugendliche das erfolgreiche Fernsehformat

Fotos und Video: Junge Sportler als „Ninja-Warriors“

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Nur das Wasser fehlt: Diese Sprungdisziplin ist dem Original der Fernsehsendung nachempfunden.

Werl – Mit viel Kraft, Ausdauer und Koordination überwanden am Samstag rund 250 Nachwuchs-Ninjas der DJK Werl eindrucksvolle Hindernisse in der Werler MG-Sporthalle. Sie bewiesen, dass die Werler „Ninja-Warrior“-Hindernisse jenen aus dem „härtesten TV-Hindernisparcours“ in nichts nachstehen. Vorbild ist eine erfolgreiche Show, die seit 2016 auf RTL läuft und in der die Kandidaten Hindernis-Parcours überwinden müssen.

Während dort vor Selbstbewusstsein strotzende und posende Kandidaten an den Start gehen, zeigten sich viele der jungen Athleten hoch konzentriert: Die Ninjas liefen an der Station „Climb the wall“ eine meterhohe Matte mit Anlauf hoch, bahnten sich ihren Weg durch Tunnel und Ringe, meisterten verschiedene Balance-Akts und duellierten sich im Herzen der bunt ausgeleuchteten Arena im Zweikampf.

Wer die Sporthalle betrat, bekam tatsächlich den Eindruck, mitten in der Fernsehshow gelandet zu sein: Im Mittelpunkt der Halle war eine zwölf Meter lange Traverse aufgebaut, die die Wettkampfarena illuminierte.

Nicht nur Stationen wie das Schwingen an der Liane kosteten die Teilnehmer viel Energie. Für die Organisatoren war die Veranstaltung wahrlich ein Kraftakt: Im Sommer entstand die Idee zum XXL-Bewegungsparcours, deren Umsetzung seither maßgeblich von den Übungsleitern Timo Wulf, Fabian Berude, Uli Rohrer, Florian Grümme und Janis Farendla getragen wurde. „Das geht nur durch treibende Kräfte“, so Farendla.

Ninja-Warrior-Nacht der DJK Werl

Ninja-Warrior-Nacht der DJK Werl
Ninja-Warrior-Nacht der DJK Werl
Ninja-Warrior-Nacht der DJK Werl
Ninja-Warrior-Nacht der DJK Werl
Ninja-Warrior-Nacht der DJK Werl

Schon in den vergangenen Jahren wurde dem Nachwuchs mit einer Kinderdisco oder der Halloween-Geisterbahn einmal im Jahr stets ein buntes Aktionsprogramm geboten. Diesmal wollten sich die Verantwortlichen selbst übertreffen: „Wir haben stundenlang Gruppentelefonate geführt, unsere Sonntagnachmittage in der Halle verbracht, um die Stationen auszuprobieren, und vorab sogar einen Film gedreht, den wir hier zu Beginn gezeigt haben“, so Farendla weiter.

Im Laufe des Tages wurde der Parcours immer wieder modifiziert: Nachdem die Mitglieder ab einem Alter von vier Jahren am Nachmittag mit leichter zu überwindenden Stationen gestartet waren, wurden die Hindernisse für ältere Teilnehmer zunehmend schwieriger gestaltet.

Der Zuspruch zum noch nie da gewesenen Event der DJK war enorm: „Wir sind überwältigt. Sowohl die Kinder als auch viele Eltern melden uns zurück, dass sie hier großen Spaß haben“, freuten sich die Übungsleiter um Janis Farendla. „Das ist definitiv ein größerer Zulauf als in den vergangenen Jahren – und die Kinder sind aktiver.“

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