Sachstand

Marode Kurpark-Brücke: Stadt schreibt Arbeiten aus

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Die Brücke im Kurpark ist marode.

Die Stadt schreibt die Arbeiten für die Sanierung der maroden Kurpark-Brücke aus. Diesen kurzen Sachstandsbericht gab Stadtplaner Ludger Pöpsel jetzt im Planungsausschuss.

Werl - Mit der Bürgerinitiative, die bei der Sanierung ihre Eigenleistung einbringen will, stehe die Stadt weiter in Kontakt. Eine zeitliche Prognose, wann genau die Brücke saniert wird und wieder nutzbar ist, wagte er nicht.

Ein Statiker hatte das Bauwerk unter die Lupe genommen und war zu dem Schluss gekommen, dass weite Teile des alten Tragwerks stabil genug für eine Sanierung sind.

Auch die Rammpfähle im Erdreich, auf denen die Brücke ruht, seien noch in Ordnung. Ersetzt werden müssen hingegen ein Längsträger, die Planken und große Teile des Geländers.

Unterkonstruktion: Hätte Sanierung teurer gemacht

Hätten die Unterkonstruktion ersetzt werden müssen, wäre eine Sanierung deutlich teurer und komplizierter geworden. Nach Einschätzung von Pöpsel hätte man dann wohl über eine komplett neue Konstruktion nachdenken müssen.

Der Stadtplaner hatte angesichts des maroden Bauwerks die Diskussion angestoßen, ob nicht auch ein Verzicht auf die Brücke oder ein kompletter Neubau in Frage kommen.

Doch viele Werler wünschten sich den Erhalt des vertrauten Bauwerks, allen voran die Freiwilligen um Eugen Höhn und Franz Schäfer, die bereit sind, ihre Zeit und Arbeitskraft für die Sanierung zur Verfügung zu stellen.

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