Verwaltung stellt mögliches Auslaufgebiet vor

„Leinen los“ für Werler Hunde?

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In Nähe der Bahnlinie liegt die geplante Hundewiese (schraffiert). Links verläuft die A 445, rechts unten ist das Baugebiet Westenfeld.

„Leinen los“ für Werler Hunde? Die Verwaltung hat gestern Abend im Planungsausschuss nach langer Suche ein mögliches Auslaufgebiet für Hunde vorgestellt.

Es liegt in Nähe der Bahnlinie in Richtung Büderich und sei für das Vorhaben „geeignet“, sagte Stadtplaner Ludger Pöpsel. Damit könnten die langen Bemühungen von Initiatorin Dagmar Jäkel doch noch von Erfolg gekrönt sein. Sie soll nun mit Unterstützung der Verwaltung Verhandlungen mit dem Eigentümer der Fläche aufnehmen. 

Der Besitzer hatte sich bei der Verwaltung gemeldet und eine Fläche von insgesamt rund 8500 Quadratmetern angeboten; davon sind 5000 Quadratmeter Ackerfläche, der Rest ein Biotop. Die Verwaltung stellte eine Teil-Fläche des Areals zur Anlegung eines Hundeauslaufgebiets der Politik vor und zeichnete die Planung nach. Zum Jahresende hatte es eine Initiative mit 890 Unterschriften für eine Hundewiese gegeben. Hier sollen die Vierbeiner die Möglichkeit haben, „ohne Leine zu spielen und soziale Kontakte zu pflegen.“ 

Fläche in der Nähe der Kernstadt

Die Vorgaben: Die Fläche solle rund 4000 Quadratmeter groß sein und in Nähe Kernstadt liegen. Das regelmäßige Mähen der Wiese durch Freiwillige, eine Einzäunung durch ein Tor, die Finanzierung durch Sponsoring, das Aufstellen eines Schilds mit Regeln sowie eines Tütenspenders, Mülleimers, Wasserbehälter und Sitzgelegenheiten gehören zum Vorhaben. Die Verwaltung stellte gestern aber auch klar, dass es einer Baugenehmigung bedarf.

Helfer kümmern sich um die Wiese

Dagmar Jäkel hatte mitgeteilt, dass es neben ihr noch weitere Helfer gebe, die sich um die Hundewiese kümmern wollen. Eine Vereinsgründung sei aber nicht geplant. Die Werlerin hatte im Mai zwei konkrete Vorschläge für Standorte gemacht, die die Verwaltung aber für nicht geeignet hielt – darunter die Wiese im Sportpark, die Standort für eine neue Skateranlage werden soll. Zudem hatte sie betont, „dass Politik und Verwaltung die Wünsche der Bürger respektieren und zeitnah umsetzen.“

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