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Mehr als 50 Vorschläge: So heißen die Werler Schäfchen jetzt

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Von: Klaus Bunte

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Blacky und Schnucki sind neu eingezogen bei „Equus et humanitas“. Neben „Frauchen“ Simone Roolf haben sie nun auch Paten, die sie mit einem kleinen finanziellen Monatsbeitrag unterstützen.
Blacky und Schnucki sind neu eingezogen bei „Equus et humanitas“. Neben „Frauchen“ Simone Roolf haben sie nun auch Paten, die sie mit einem kleinen finanziellen Monatsbeitrag unterstützen. © Klaus Bunte

53 Vorschläge trudelten bei dem Verein „Equus et humanitas“ ein, der sich für sein Vereinsziel, die Förderung tiergestützter Therapie, neben seinen Pferden und nach zwei Lamas nun auch zwei Schäfchen der vom Aussterben bedrohten Hausschafrassen „Skudde“ angeschafft hatte.

Werl-Holtum - Wie die Lamas stammen sie aus dem Tierpark Hamm, wie sie sollen sie in einigen Monaten bei begleiteten Spaziergängen mit an der Leine gehen.

Der Aufruf war ein voller Erfolg: „Es gab viele tolle Vorschläge“, freut sich die Vorsitzende Simone Roolf. „Richtig coole Ideen“ seien darunter gewesen. „Salt und Pepper“ sowie „Ying und Yang“ in Anlehnung an die Fellfarben der beiden Tiere, oder auch „AC und DC“, als Anspielung auf die legendäre australische Rockband AC/DC. Roolf: „Aber die Tiere sollen ja in der Heilpädagogik zum Einsatz kommen und treffen dort auch auf Menschen mit Behinderung.“

Schäfchen in Werl: „Blacky“ und „Schnucki“

Ob die dann allesamt englisch sprechen oder AC/DC kennen, sei zu bezweifeln. Also fiel die Wahl auf „Blacky und Schnucki“.

Bei dem ersten Namen fällt der Bezug zum größeren der beiden Skudden deutlich ins Auge. Schnucki verweise natürlich auf den Begriff Schnucke, auf „schnuckelig“, was auf das kleine Tierchen ja zweifelsfrei zutreffe, aber auch auf die gleichnamige weiße Ziege aus der japanischen Zeichentrickserien-Adaption de „Heidi“-Romane.

Erfolgreich mit Lamas vergesellschaftet

Gute Nachrichten auf dem Felde der Patenschaft: Gleich vier haben sich gemeldet, die bereit sind, die Arbeit des Vereins mit einem kleinen Monatsbeitrag zu unterstützen, einer davon habe sogar für beide Schäfchen eine Patenschaft übernommen, in zwei Fällen handelt es sich um Geschenke an die Enkel, die die Tiere nun jederzeit nicht nur besuchen dürfen, „das wünschen wir uns sogar, meint Simone Roolf.

Vor wenigen Tagen wurden die Schafe übrigens mit den Lamas „vergesellschaftet“. Und siehe da: Die vier wolligen Gesellen plus Herdenschutzhündin Minu verstanden sich auf Anhieb blendend.

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