Luftkontrolle

Herausforderung für Piloten: Darum kreist bald ein Hubschrauber über Werl 

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Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion kontrolliert mit dem Hubschrauber Leitungen. 

Der Dortmunder Übertragungsnetzbetreiber Amprion kontrolliert in Werl, Hamm, Werne, Uentrop und Arnsberg Höchstspannungsfreileitungen: mit dem Hubschrauber. 

Werl – Eine Freileitungskontrolle mit dem Hubschrauber kündigt der Dortmunder Übertragungsnetzbetreiber Amprion an. Vom 22. Juli bis 26. Juli sind unter anderem Werl, Hamm, Werne, Uentrop und Arnsberg an der Reihe. Die Höchstspannungsfreileitungen (220 000/380 000 Volt) werden vom Hubschrauber aus in Augenschein genommen. 

Herausforderung für die Piloten

Kontrolliert werden insgesamt rund 4 500 Freileitungsmasten und etwa 1 250 Kilometer Freileitungen. Neben dem Piloten fliegen zwei Amprion-Mitarbeiter mit, die die eigentliche Kontrolle durchführen. „Für Piloten ist die Leitungsbefliegung eine Herausforderung, da sie zum Teil in niedriger Flughöhe sehr nahe an die Masten und Leitungen heranfliegen müssen“, so die Amprion GmbH.

Mängel werden behoben

Aus der Luft seien viele Schäden leichter erkennbar als vom Boden. Sie suchen nach Seilschäden, defekten Isolatoren oder Schäden am Mastgestänge. Sie achten auf Bäume, die zu nahe an Leitungen heranwachsen, auf Reifenstapel in Mastnähe oder Plastikplanen in den Leitungen. 

Die Mängel werden von den Mitarbeitern erfasst, ausgewertet und später durch Monteure behoben. „Gravierende Mängel wie ein defekter Isolator werden sofort gemeldet und umgehend repariert“, teilt Amprion mit. Zudem gibt es regelmäßige Bodenkontrollen der Masten.

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