Geschäft in Frankfurt

Buchhandel wächst weiter

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Alexander Stein, Geschäftsführer der A. Stein’schen Buchhandlung, fordert, dass die Politiker und die Stadtverwaltung mehr Einsatz für die Innenstadt zeigen.

Die Stein’sche Buchhandlung wächst immer weiter. Zum 1. Januar 2020 übernimmt das Werler Traditionsunternehmen die Wissenschaftliche Buchhandlung Theo Hector in Frankfurt am Main. 

Werl - Diese ist 1969 als Universitätsbuchhandlung gegründet worden. Die Fachbuchhandlung mit den Kerngebieten Recht, Wirtschaft, Steuern liefert Fachliteratur an Unternehmen, Anwaltskanzleien und Behörden.

Die circa zehn Mitarbeiter und deren Geschäftsführer Alexander Witsch aus der Gründerfamilie als Standortleiter werden übernommen. „Gemeinsam wollen Alexander Stein, Inhaber der Mediengruppe Stein, und Alexander Witsch mit seinem Team den Standort Frankfurt in die Mediengruppe Stein integrieren und weiter ausbauen“, heißt es in der Übernahme-Erklärung.

Die Stein’sche Buchhandlung hat neben ihrer Traditionsbuchhandlung in Werl und der Dortmunder Universitätsbuchhandlung ihr Hauptstandbein im Unternehmenskundengeschäft und Versandbuchhandel. Außerdem betreut sie Verlags-Onlineshops in der Auftragsabwicklung und Logistik.

Im März hatte Alexander Stein, der die Stein’sche Gruppe in neunter Generation führt, bereits den Kauf des Fachbuchservices Frankfurt Helmut Kohl gemeldet und zuvor zum Jahresbeginn die Buchhandlung Albert Müller (Stuttgart) und Fachbuchmedia (Rottweil) übernommen. Im Sommer hatte Stein zudem für „Erwerb und Verwaltung von Beteiligungen“ die A. Stein’sche Mediengruppe GmbH gegründet, in die jetzt auch die neue Übernahme integriert wird.

100 Mitarbeiter

Mit der aktuellen Übernahme hat die A. Stein’sche Mediengruppe rund 100 Mitarbeiter an neun Standorten im Bundesgebiet. Wie Alexander Stein mittelt, will er weiterhin am Standort Werl festhalten. „Wir konzentrieren uns nach wie vor am heimischen Firmensitz, allerdings beobachten wir dabei sehr genau die Aktivitäten der hiesigen Politik und Stadtverwaltung“, erklärt der Firmeninhaber. Dabei geht es Stein um das Engagement für die Innenstadt und die Versprechungen und Zukunftsvisionen, wie diese am Ende umgesetzt werden. Positiv sieht Alexander Stein die Entwickelung bei der GWS und Stadtmarketing. „Einzelne Positionen haben sich verjüngt und das merkt man derzeit an den Aktivitäten, die in der Stadt gut ankommen“, freut er sich.

Seiner Meinung nach ist eine Verjüngung in allen Gremien eine wichtige Standortsicherung für die Stadt.

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