Pokémon-Go-Treffen

Weltweites Event: Pokémon-Fans aus Werl auf Monster-Jagd

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Pikachu, bei vielen das beliebteste Pokémon, tauchte auf dem Handydisplay vor der Basilika auf.

Pokémon Go-Trainer waren jetzt wieder unterwegs. Die Jäger der Taschenmonster nahmen am großen Pokémon-Festival teil, das in diesem Jahr auf der ganzen Welt gespielt werden konnte.

Werl - Die Pokémon Go-Events fanden bisher immer an bestimmten Orten auf der gesamten Erdkugel statt. Der Dortmunder Westfalenpark hat in den vergangenen zwei Jahren Hunderttausende begeisterter Pokémon-Spieler aus der ganzen Welt angelockt.

Das Pokémon Go-Fest am vergangenen Wochenende fand wegen der Corona-Pandemie weltweit statt und konnte von allen Orten aus gespielt werden. Die Werler Pokémon-Trainer konnten an den zwei Tagen in ihrer vertrauten Umgebung spielen und brauchten nicht in die Ruhrmetropole fahren. Deswegen liefen am Samstag und Sonntag viele Spieler mit ihren Handys durch die Stadt und versuchten, die besonderen Taschenmonster mit ihrem Handy zu fangen.

Nahmen am Pokémon-Go-Fest teil: Svenja Stemann, Michael Salinus sowie die Tochter Mia und Freund Raphael (von links).

Den Blick auf ihr Smartphone gerichtet hatten während des Events auch die Werler Svenja Stemann und Michael Salinus. Gemeinsam mit ihrer Tochter Mia und Raphael, dem Sohn einer Freundin, zogen sie durch die Stadt, um an dem Go-Fest teilzunehmen. An den zwei Tagen gab es für die Werler Pokémon-Trainer besondere Taschenmonster zu ergattern. Die normalen Pokémon tauchen in dem Spiel als „Shineys“ auf und sind von den Spielern besonders begehrt. Die kleine Mia war am Samstagnachmittag schon glücklich. Sie hatte ihr Lieblings-Pokémon bereits gefangen. „Endlich habe ich Glurak (eine Art Drachen-Monster, Anm. d. Redaktion)“, sagte sie und lachte. Mit ihren Eltern und Freund Raphael zogen die vier Werler durch die Stadt, um auf die Taschenmonster zu treffen.

Pokémon-Fan seit Tag eins

Michael Salinus hatte bereits vor vier Jahren mit dem Spiel angefangen, als dieses auf den Markt kam. Nach einer Pause ist er jetzt wieder dabei. „Meine Lebensgefährtin und meine Tochter haben angefangen zu spielen, und jetzt haben wir alle ein gemeinsames Hobby“, freut er sich. Besonders gefällt der Familie, dass man sich bei dem Spiel draußen bewegen muss, viele Leute trifft und neue Freunde kennenlernt. „Für mich ist das auch ein wenig Nostalgie“, sagt Michael Salinus. Als Junge hat er schon alle Pokémon-Spiele auf dem Gameboy gehabt. Nun geht er selber auf die Jagd nach den Taschenmonstern. Die Kämpfe in den virtuellen Arenen stehen an diesen besonderen Tagen im Hintergrund.

Die Trainer spazieren durch die Gegend und suchen die Pokémon. In Werl verabreden sich viele Gruppen, um gemeinsam am Event teilzunehmen. Das Pokémon-Spiel selbst ist kostenlos. Aber wer an solchen Veranstaltungen teilnehmen möchte, der muss sich über den Anbieter ein digitales Ticket kaufen. 17 Euro mussten die Trainer in diesem Jahr bezahlen, um an dem Fest richtig teilnehmen zu können. Wer ein Ticket hatte, bekam die Möglichkeit, diese besonderen Pokémon leichter zu ergattern. Zudem gab es spezielle Aufgabe zu lösen.

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