Weiterführende Schulen

"Anmelde-Delle" an der Sekundarschule

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Nur mit drei Eingangs-Klassen geht die Sekundarschule Werl wohl an den Start

Zwar ist die Anmeldesuppe durch die Zahlen vom Salzbach noch nicht versalzen – aber schmecken wird der Stadt das bisherige Anmelde-Ergebnis an der Sälzer-Sekundarschule nicht. Denn dort hat es nach 2018 eine erneute Anmelde-Delle gegeben.

Werl - 66 Schüler sind zu den offiziellen Terminen angemeldet worden. Das teilt Kai Strumann von der Verwaltung auf Anfrage mit. Er verweist aber darauf, dass der Anmeldezeitraum noch bis in den März läuft. Nachzügler seien noch zu erwarten. 

Zehn weitere Anmeldungen müssten her, damit die auf vier Züge ausgelegte Schule im Sommer mit vier Klassen starten kann. Ab dem 76. Kind wäre das so, weil die Eingangsklassen nicht größer als 25 Schüler sein dürfen. Zurzeit reichen die Anmeldungen nur für drei Klassen. 

Der Schulentwicklungsplan war von 90 Kindern ausgegangen. Es gebe aber mehrer Faktoren, die hier zu Verschiebungen führen können, sagt Strumann. Und Schwankungen in den Jahrgängen gebe es immer wieder mal. Im Vorjahr lagen zum gleichen Zeitpunkt 82 Anmeldungen vor, im Jahr davor hatte es erstmals einen Einbruch mit 62 gegeben. 

Strumann bricht eine Lanze für die städtische Schule: „Da macht das große Kollegium eine motivierte und pädagogisch gute Arbeit.“ Daran hake es also sicher nicht. 

Das städtische Marien-Gymnasium meldet 115 Anmeldungen (elf mehr als im Vorjahr) und wird daher mit fünf Klassen starten – eine mehr als im Vorjahr. Alle angewählten Profilwünsche können erfüllt werden. Damit könne man die unterschiedlichen Begabungspotentiale der Kinder zielgerecht fördern. Nach den Unruhen um G 9 hätten sich wieder viele Kinder für Profile entschieden, sagt Schulleiter Michael Prünte. Das neu aufgelegte Informations- und Beratungskonzept habe den Schülern offenbar verdeutlicht, „welche Chancen die Vielfalt am MG bietet“.

Man freue sich darüber, dass sich viele Mädchen für Naturwissenschaften und zugleich viele Jungen für Latein oder ein bilinguales Zusatzangebot entschieden haben. Vor allem haben die guten Zeugnisse der angemeldeten Kinder Prünte beeindruckt. Zudem werde offenbar „die Freude an der Arbeit mit den Heranwachsenden und das Engagement des jungen Kollegiums am MG“ honoriert. 

Aber auch bei den älteren Schülern gibt es zahlreiche Neuaufnahmen: Für die Einführungsphase der Oberstufe gebe es 42 Neuzugänge. 

Die Ursulinenschulen werden mit je drei Klassen am Gymnasium und an der Realschule starten. Man habe erneut nicht alle Anmeldungen berücksichtigen können, sagt Abteilungsleiter Rainer Dyrlich. Mehr als 30 Kinder seien nicht zum Zuge gekommen – vor allem an der Realschule, an der es im Vorjahr noch einen regelrechten Anmelde-Boom gegeben hatte. 

Am UG werden bei 75 Anmeldungen die Klassen deutlich kleiner sein als im Vorjahr. Da waren 90 Schüler aufgenommen worden. An der UR hingegen bleiben die Zahlen konstant hoch: 85 Kinder beginnen dort (Vorjahr 84). 

Baulich wird sich an den Ursulinenschulen kurzfristig etwas tun: Zwei weitere Naturwissenschaftsräume werden neu hergerichtet.

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