Landgericht Arnsberg

Prozess wegen sexuellen Missbrauchs von zwei Mädchen

Wegen sexuellen Missbrauchs von zwei Mädchen in seiner Wohnung in Werl muss sich ein Mann aus Soest verantworten.
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Wegen sexuellen Missbrauchs von zwei Mädchen in seiner Wohnung in Werl muss sich ein Mann aus Soest verantworten.

Wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs von Kindern muss sich ein 58-jähriger Soester ab Dienstag vor dem Arnsberger Landgericht verantworten. Passiert sein sollen die sexuellen Übergriffe in seiner Werler Wohnung. Zwei junge Mädchen sollen betroffen sein.

Werl/Soest - Die vorgeworfenen Taten sind schon mehrere Jahre her. Das geht aus der Ankündigung des Prozesses hervor. Demnach wird dem 58-jährigen Angeklagten vorgeworfen, zwischen Juli 2012 bis Anfang 2014 an der Nichte seiner Lebensgefährtin in seiner Wohnung in Werl in sieben Fällen sexuelle Handlungen vorgenommen zu haben. Zudem soll er von dem Kind sexuelle Handlungen an sich vorgenommen lassen haben. Das Mädchen ist 2006 geboren worden, war demnach zum Tatzeitpunkt etwa sechs bis acht Jahre alt.

Das zweite Opfer ist nach Angaben des Gerichts noch jünger. Denn in zwei der Fälle soll der Soester auch an der 2008 geborenen Schwester des Mädchen sexuelle Handlungen vorgenommen haben. Wie alt dieses Kind zum vermeintlichen Tatzeitraum war, dazu gibt es keine Angaben vom Landgericht Arnsberg.

Prozess wegen sexuellen Missbrauchs: Vier Verhandlungstage

Verhandelt wird ab Dienstag vor der 6. Großen Strafkammer als Jugendschutzkammer. Beginn ist am 2. März um 9 Uhr; der Prozess ist öffentlich. Das Gericht hat drei weitere Verhandlungstage angesetzt, und zwar am 5. März, 9. März und 18. März. Dann könnte das Urteil gesprochen werden. Alle Fortsetzungstermine beginnen um 9 Uhr im Landgericht Arnsberg. Es gelten die Coronaschutzmaßnahmen, die das Landgericht festgesetzt hat.

Wenn Erwachsene Straftaten an Kindern und Jugendlichen begehen, wird vor der Jugendschutzkammer verhandelt, weil die Vernehmung kindlicher oder jugendlicher Zeugen zu erwarten oder manchmal sogar nötig ist. Wenn es in diesem Verfahren dazu kommt, würde die Vernehmung der Mädchen als Zeuginnen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, um die Kinder zu schützen.

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