Walburgisschule Werl wird frühestens 2017 saniert

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Die Sanierung der Walburgisschule kann nicht so schnell erfolgen wie geplant.

WERL -  Eine Grundschule, die von Grund auf saniert wird: Das soll passieren mit der Walburgisschule – aber nicht so schnell wie zunächst erhofft. Ein Sanierungsstart 2016 wird nicht zu halten sein, sagt Fachbereichsleiterin Iris Bogdahn zum Stand der Dinge. „2016 ist das Jahr der Planung. Aber dann nehmen wir noch keinen Stein in die Hand.“ Realistischer sei eher 2017.

Bogdahn versicherte aber, dass das Wort des Bürgermeisters zählt, der im Wahlkampf die Sanierung der Schule als einen zentralen Aufgabenbereich genannt hatte. „Ganz klar: Das Projekt ist gesetzt“, sagt Bogdahn. Nur mit der Zeitschiene hapert es. „Im Moment geht es nicht.“ Denn es gebe nunmal zurzeit zu viele Baustellen und Aufgaben, an denen primär gearbeitet werden müsse. Ob Asyl, Sekundarschule, Brandschutzmaßnahmen, Feuerwehr oder Petrischule – die Liste abzuarbeitender Projekte sei lang. „Und halbherzig wollen wir die Sanierung der Walburgisschule nicht angehen“, sagt Bogdahn. Und fügt hinzu: „Die Schule hat es verdient, in ihrer Gesamtheit betrachtet zu werden.“ Je besser die Planung sei, um so reibungsloser laufe später die Sanierung.

Daher sei es auch noch zu früh, um über Umfang und Kosten zu reden – und darüber, wie für die Dauer der Sanierung mit den Schülern verfahren werden soll. Ob ein Umzug auf Zeit in die benachbarte Paul-Gerhardt-Schule in Frage komme, könne sie daher auch nicht beantworten, so die Fachbereichleiterin. „All diese Fragen gehören zum Prüfprozess“. Die energetische Erneuerung wird zentraler Baustein bei den Arbeiten an der Walburgis-Grundschule sein. Vor allem der Austausch der alten Stahlfenster ist vorgesehen. Aber auch die Sanitäranlagen sind in schlechtem Zustand. Die Schule stammt größtenteils aus den 1960er-Jahren. - bus

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