Video und viele Fotos: Viele Besucher beim 31. Werler Siederfest

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Viele Besucher strömten beim verkaufsoffenen Sonntag durch die Werler Fußgängerzone. Ein Gedränge wie in früheren Jahren blieb allerdings aus. 

Werl - Wenn der Schausieden-Besuch und der Schaufenster-Bummel auf dem Programm stehen, dann ist in der Hellwegstadt einmal mehr Siederfest. Das Wochenende stand daher ganz im Zeichen vertrauter Termine und Aktionen.

Großer Veränderungen bedarf es auch nicht, da das „Stammpublikum“ ohnehin gerne die heimische Terrasse mit Marktplatz und der Fußgängerzone tauscht.

Das Finale der dreitägigen Veranstaltung war geprägt von dem verkaufsoffenen Sonntag. Schon mittags war ordentlich Bewegung in Walburgis- und Steinerstraße. Am Nachmittag wurde es dann von Stunde zu Stunde voller. Ein Gedränge wie in früheren Jahren blieb allerdings aus. 

Das war aber sicher ganz im Sinne der Passanten, die sich ohne Geschiebe in der Einkaufsstraße bewegen konnten. Die warmen Temperaturen haben so manchen Kunden wahrscheinlich auch ins Freibad gelockt. 

Im Vergleich zu den vergangenen Siederfest-Sonntagen waren mehr Verkaufsstände zu verzeichnen. Vom „Klassiker“ der fliegenden Händler, dem moderierenden „Fensterputzer“ über Bekleidungs-Accessoires, bis hin zum Süßigkeitenstand – die Hütten, Buden und Zelte „verdeckten“ somit auch ein bisschen den wachsenden Leerstand.

Siederfest 2018 in Werl

Positiv zu bewerten sind die Aktionen und attraktiven Aufwertungen, mit denen Einzelhändler ihre Geschäfte für das Siederfest in Szene setzten. 

Verärgert zeigten sich Kunden, die teilweise aus Nachbarstädten nach Werl gekommen waren, darüber, dass am Samstag, der als „Einheizer“ für den verkaufsoffenen Sonntag, gilt, manche Läden bereits frühzeitig ihre Türen schlossen.

Von einheitlichen Öffnungszeiten kann bereits seit Jahren nicht mehr die Rede sein. Wenigstens zu den Stadtfesten aber gab es früher Absprachen unter den Einzelhändlern. 

Ein Anbieter für Sportartikel dagegen nutzte das gestrige Treiben, um ohne größere Vorankündigungen oder Werbung in der Walburgisstraße in einem kleinen, bisher verwaisten Ladenlokal, an den Start zu gehen. Vielleicht ein gar nicht schlechter „Schachzug“, staunten doch viele Werler, dass zumindest ein Leerstand plötzlich verschwunden war. 

Sicherlich ein optimistisches Signal. Dass die Hellwegstadt noch immer Menschen mobilisiert, zeigte das Siederfest einmal mehr.

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