Situation an der Neheimer Straße soll entschärft werden

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Gefahrenpunkt: Auch die Zahl der Lkw auf der Neheimer Straße ist gestiegen, wie Anwohner beobachten.

WERL - Die Verkehrsexperten nehmen die Sorgen von Anwohnern der Neheimer Straße ernst, wollen aber bei möglichen lenkenden oder beruhigenden Maßnahmen nichts überstürzen. Das hat der Abteilungsleiter Sicherheit und Ordnung, Karl Wilhelm Poth, auf Anfrage bestätigt.

Anzeiger-Leser hatten die Situation auf der viel befahrenen Straße bei einem Ortstermin mit unserer Zeitung thematisiert und darauf hingewiesen, dass sich Fußgänger oder auch Zweiradfahrer einfach nicht sicher genug fühlten. So gebe es durchaus Phasen, in denen es schwierig sei, die Fahrbahn gefahrlos zu überqueren.

Das, bestätigt Poth, sei fraglos richtig. Dass Autofahrer es auf dem Streckenabschnitt mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit nicht immer ganz genau nähmen, sei das Eine. Dass die Straße Richtung Innenstadt ein Gefälle aufweise, verstärke das Risiko für die Passanten.

Die Mitglieder der Verkehrskommission haben sich unlängst die Lage vor Ort angesehen und Prüfaufträge erteilt, um dann beurteilen zu können, welche Maßnahmen geeignet sein könnten. Ein Zebrastreifen, der von Anliegern ins Gespräch gebracht wurde, gaukelt nach Meinung der Polizei eine vielleicht trügerische Sicherheit vor. Eine versetzte Querungshilfe, also eine bauliche Variante, wäre aus Sicht der Ordnungshüter wohl effektiver, aber natürlich auch teurer.

Außerdem wurde darüber nachgedacht, auf der östlichen Seite der Neheimer Straße den Gehweg auszubauen. Das Thema wurde zwar vertagt – die Anwohner aber dürfen sicher sein, dass ihre Sorgen erkannt wurden. „Sie erhalten von uns auch einen Zwischenbescheid“, sagt Poth.

Eine „Sprungschanze“, die nach Bauarbeiten zurückgeblieben war und den Nachbarn zusätzlich den Nerv geraubt hatte, ist mittlerweile beseitigt worden. - di

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