Unbekannte zerstören Zirkuswagen

Erneuter Vandalismus am Zirkus „San Pedro Piccolino“

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Otti Haupt von „San Pedro Piccolino“ zeigt den verwüsteten Zirkuswagen. (Für ganzes Bild klicken)

Werl - Randale am Kinder- und Jugendzirkus „San Pedro Piccolino“: Der Zirkus-Bauwagen an der Belgischen Straße wurde Opfer von unbekannten Krawallmachern.

Wie Max Sauer und Otti Haupt vom Zirkus am Dienstag mitteilten, haben bereits am Wochenende Unbekannte das Verbindungsrohr des Toilettenwagens zerstört und die Verkleidung vom Zirkuswagen gewaltsam abgerissen.

Da der Wagen momentan als Lager umfunktioniert worden ist, haben die Täter einige Kostüme mutwillig auf das Hallendach des Zirkus geworfen. „Wir sind echt verärgert über solch sinnlosen Vandalismus“, teilen Otti Haupt und Max Sauer gegenüber dem Anzeiger mit. Beide bitten Zeugen darum, sich bei der Polizei zu melden. Auf Anfrage bestätigte diese gestern den Vorfall. „Es wurde Anzeige wegen Sachbeschädigung gegen unbekannt gestellt“, erklärte Polizeisprecher Holger Rehbock.

Polizei bittet um Hinweise

Zwischen Samstag, 18. Mai, 19 Uhr, und Sonntag, 19. Mai, 10.30 Uhr, sei der Zirkus-Bauwagen durch unbekannte Täter aufgebrochen und beschädigt worden. Zudem seien Gegenstände aus dem Container entfernt und auf dem Gelände verteilt worden. Gestohlen worden sei laut Polizei nichts.

Zeugen, die etwas gesehen haben oder die Täter kennen, können sich bei der Kripo unter Tel. 02922/91000 melden.

Training in der Petrihalle

Erst im vergangenen Jahr wurde das Zirkusdach von Vandalen beschädigt. Da das Domizil an der Belgischen Straße in die Jahre gekommen ist und nicht mehr alle Brandschutzvorgaben erfüllt, trainieren die Zirkusleute momentan noch in der Petrihalle. Dort üben sie ihre Tricks sonst nur in den Wintermonaten ein, wenn es im Zirkus an der Belgischen Straße zu kalt wird. „Da können wir leider nicht heizen“, schildert Max Sauer.

Nach den Osterferien ging es sonst wieder zurück in die eigene Zirkushalle. „Das ist eine Übergangslösung. Wir hoffen, dass wir in einem Monat wieder in unseren Zirkus können“, sagt Max Sauer. Bis dahin muss noch einiges getan werden. So müssen zum Beispiel die Requisiten den Brandschutzvorgaben entsprechen. Die Kostüme sind momentan woanders untergebracht.

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