Ursulinenschulen verabschieden Heinrich Kröger

Auch die Schülerinnen und Schüler verabschiedeten sich von Heinrich Kröger - Fotos: Schoplick

WERL - Heinrich Kröger verlässt nach zweieinhalb Jahren Chefposition die Ursulinen-Schulen in Werl und gleichzeitig nach 28 Jahren zudem den kirchlichen Arbeitgeber, um ab nächster Woche an ein Gymnasium in seiner Heimatstadt Lünen zu wechseln.

Daher galt es in kleiner Runde von Eltern, Schülern, Lehrern sowie Vertretern des Trägers Lebewohl zu sagen. Dass das nicht allen leicht fiel, war offensichtlich. Da wurde sogar die Sorge formuliert, dass der Kurs der Ursulinenschulen nun unklarer werden und „der Katamaran ins Treiben“ geraten könnte. Prälat Joachim Göbel dazu: „Das geschieht nur, wenn sie sich treiben lassen“. Außerdem habe man mit Rainer Dyrlich und Konrad Beckmann zwei Köpfe an Realschule und Gymnasium, die mit viel Engagement ins Rad greifen würden – auch wenn man nun „eine Zeitlang“ keinen Schulleiter haben würde.

Heinrich Kröger jedenfalls geht als beliebter und geschätzter Mensch, Kollege und Chef, der an die nicht leichte Aufgabe Bündelschule mit viel Engagement herangegangen sei und auch der Elternmitwirkung einen hohen Stellenwert eingeräumt habe. Von „erquicklicher Zusammenarbeit“ mit dem „netten Kerl“ und „idealen Schulleiter“ war in den Abschiedsworten die Rede, die Elternvertreter, Lehrer und Schüler formulierten. Typisch für Kröger seien binomische Formeln und viele Gespräche, seine offene Art und die Vorliebe für den BVB. Auch darum lässt man ihn „schweren Herzens ziehen“.

Der „Kloß im Hals“ war später selbst Heinrich Kröger für einen kurzen Moment anzuhören als er sich wiederum für die an ihn gerichteten Worte, aber auch Tennisbälle, T-Shirt, Kreuz und Schokolade bedankte.

„Abschiedsworte müssen kurz sein wie eine Liebeserklärung“, sagt der scheidende Chef, nicht ohne der Kollegenschaft an diesen „Schulen mit Spirit“ große Anerkennung für die geleistete Arbeit auszusprechen. Seine Zukunftswünsche nahm er aus der Fußball-Hymne „You never walk alone“; darin heißt es, dass am Ende des Sturms auch wieder goldener Schein sein werde...

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