Unfall auf der A2

Werler schleudert mit Polo in den Graben: Fahrer schwer verletzt

Bei einem Alleinunfall auf der A2 ist der Fahrer aus Werl schwer verletzt worden.
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Bei einem Alleinunfall auf der A2 ist der Fahrer aus Werl schwer verletzt worden.

Im Hohen Gras neben der Autobahn war das Fahrzeug kaum zu entdecken: Ein Werler ist bei einem Unfall nahe Bielefeld schwer verletzt worden. Der Mann war nach Angaben der Polizei in der Nacht von der A2 abgekommen und in den Graben geschleudert.

Werl/ Bielefeld - Passiert ist der Unfall bereits am frühen Freitagmorgen, teilt die Polizei mit. Demnach ereignete sich der Alleinunfall auf der Autobahn 2 in Fahrtrichtung Dortmund, und zwar zwischen dem Kreuz Rheda-Wiedenbrück und der Anschlussstelle Herzebrock-Clarholz. Der Fahrer habe bei dem Crash schwere Verletzungen erlitten.

Gegen 1.45 Uhr sei die Leitstelle über einen Unfall eines Pkw informiert, berichtet die Bielefelder Polizei. Der 34-jährige Pkw-Fahrer aus Werl sei „aus bislang unbekannter Ursache mit seinem Fahrzeug“ von der Fahrbahn abgekommen. Der Polo des Werlers schleuderte in den Grünstreifen. „Das Fahrzeug kam nach rund 130 Metern im unbefestigten Grün zum Stehen“, so die Polizei.

Kaum zu sehen im hohen Gras: Das Auto des Werlers landete neben der Autobahn.

Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen, wurde vor Ort notärztlich versorgt und für eine stationäre Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf rund 3 000 Euro.

Polizei Werl sucht Zeugen nach Überholmanöver

Unterdessen sucht die Werler Polizei nach einem gefährlichen Überholmanöver auf der Scheidinger Straße Zeugen. Am Freitag um 13.15 Uhr war eine 40-jährige Frau aus Welver mit ihrem Mercedes in Richtung Scheidingen unterwegs, als ihr in der lang gezogenen Rechtskurve in Höhe der Deponie ein Fahrzeug auf ihrer Seite entgegenkam. Der Fahrer des silbernen VW Golf mit dem Kennzeichen-Fragment „SO-XY-???“ überholte dabei einen VW Bulli. „Er bemerkte dabei zu spät den Gegenverkehr“, heißt es im Bericht der Polizei. Die Welveranerin bremste stark ab und fuhr auf den Seitenstreifen, um eine Frontalkollision zu vermeiden.

Es gebe bereits mehrere Zeugen, die den Vorgang gesehen haben. Um den flüchtigen Golf-Fahrer genauer zu identifizieren, braucht die Polizei jedoch weitere Hinweise. In dem überholten Bulli saßen drei Personen. Auch diese sollen sich unter Telefon 02922/91000 melden.

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