Polizei ermittelt

Üble Schmierereien an der Norbertkirche

Mit Farbe beschmierte Tür, Fenster und Statue an der Norbertkirche in Werl
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Die Polizei sucht Tatverdächtige, die das Portal, Fenster und eine Statue an der Norbertkirche mit Sprühfarbe beschmiert haben.

Ein Schaden von mehreren 100 Euro dürfte entstanden sein, den ein oder mehrere, offenbar junge Täter diesmal an der Norbertkirche hinterlassen haben. Die Polizei ermittelt.

Werl - Mit Sprühfarbe beschmierten sie das Eingangsportal und Fensternischen des Kirchengebäudes, und – was Propst Michael Feldmann besonders ärgert – verunstalteten auch die Skulptur der Heiligen Familie des Bildhauers Joseph Wäscher.

„Da muss jetzt eine Restauratorin ran“, so der Propst. Denn mit einer einfachen Wurzelbürste sei das im Jahr 1956 entstandene Werk aus Kunststein im Außenbereich der Kirche nicht zu reinigen. Das kann teuer werden, wobei die Propsteigemeinde nun prüfen lässt, ob nicht wenigstens das Kunstwerk gegen diese Art von Vandalismus versichert ist.

Die Empörung über diese neuerliche Freveltat ist groß, nicht nur in der Gemeinde – von einem „totalen No-Go“ bis hin zu „Riesenschweinerei“ ist die Rede. Und Propst Feldmann befürchtet inzwischen, dass solche und ähnliche Vorfälle immer mehr zum üblen Trend werden. Nicht erst seit der aktuellen Sprüh-Attacke in St. Norbert stellt er sich die Frage, was mit dem Respekt vor der Kirche sei.

Der Polizei wurde mitgeteilt, dass am Donnerstag um 19.20 Uhr ein Tatverdächtiger gesehen wurde, der das St.-Norbert-Kirchengebäude mit Graffitis beschmiert hat. Der circa 12 bis 13 Jahre alte Junge hatte laut Polizei eine „Hasenscharte“ und trug zur Tatzeit ein schwarzes T-Shirt und eine kurze Hose. Er fuhr mit zwei anderen Jugendlichen, augenscheinlich im gleichen Alter, mit dem Fahrrad über den Kucklermühlenweg in Richtung Sekundarschule davon.

Die Kriminalpolizei bittet weitere Zeugen oder den reumütigen Tatverdächtigen, sich unter Tel. 02922/91000 zu melden.

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