Neuer Bürgermeister will Plan für Neustart

Die Wahl in Werl und ihre Folgen

Die CDU jubelt mit dem kommenden Bürgermeister Torben Höbrink (Mitte) über den Sieg bei den Kommunalwahlen.
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Die CDU jubelt mit dem kommenden Bürgermeister Torben Höbrink (Mitte) über den Sieg bei den Kommunalwahlen.

Einen Tag nach dem Urnengang wird noch eifrig über den Wahlkampf und die Ergebnisse diskutiert. Die Nacht für den designierten Bürgermeister Torben Höbrink (36) war kurz, der Tag startete mit dem Beantworten dutzender WhatsApp-Nachrichten. Doch der Blick richtet sich auch nach vorne. Wie stellt sich Höbrink den Start als Bürgermeister vor, was bedeutet die neue Konstellation für die Arbeit im Rat? Ein Überblick:

60,44 Prozent für Torben Höbrink: Das Ergebnis hat Signalwirkung.
Torben Höbrink hat alle Wahlbezirke gewonnen, nur in dreien verpasste er knapp die absolute Mehrheit. „Er zieht mit ordentlich Rückenwind ins Rathaus ein“, ist CDU-Chef Gerd Petermann überzeugt. Das sei auch ein Signal an die Verwaltungsmannschaft. „Die große Mehrheit der Bevölkerung wollte ihn. Zusammen mit ihm können wir Werl über einen langen Zeitraum gestalten und nach vorne bringen.“ Die Basis dafür sei gut. Werl habe zuletzt viel aufgeholt und seit sieben Jahren keine neuen Schulden mehr gemacht.

Der Wahlkampf war ein Schlüssel zum Erfolg.
Selbst politische Gegner attestieren der CDU einen nahezu perfekten Wahlkampf. Von professionellen Videos, die laut CDU übrigens nicht von einer Agentur, sondern von zwei 18-jährigen Schülern aufgenommen wurden, bis zum Klinkenputzen in den Wahlbezirken. Allein hierbei habe er weit über 1000 Gespräche mit Menschen geführt, sagt Höbrink. „Und die Stimmung war gut. Es hat sich nicht so angefühlt, als ob wir Staubsauger verkaufen wollten. Die Bürger haben mich offen empfangen, waren gut informiert und haben gezielt Fragen gestellt.“ Auch Petermann spricht von einem „sehr intensiven Wahlkampf mit viel Manpower“. Man habe sehr viel Energie investiert, um bei gleichem Budget mehr Menschen mit den eigenen Botschaften zu erreichen. Und das habe sich ausgezahlt: „Wir haben gegen den Landestrend zugelegt.“

Wie bewertet Bürgermeister Michael Grossmann die Wahl und seinen Nachfolger Torben Höbrink?
Michael Grossmann lobt seinen Nachfolger: „Torben Höbrink hat sich in einem ganz modernen Wahlkampf überzeugend dargestellt.“ „Eine tolle Entscheidung“ sei das zugunsten eines „jungen Mannes mit Perspektive“ gewesen. Sein „Wunschkandidat“ wird ab November das Ruder in der Stadtverwaltung übernehmen, Michael Grossmanns Amtszeit endet am 31. Oktober um 24 Uhr. Mit Blick auf den SPD-Bürgermeisterkandidaten meint der noch amtierende Verwaltungschef: „Ich habe Meinhard Esser nicht als den Kandidaten gesehen.“ Und das Ergebnis allein in seinem Wahlbezirk 160 Westönnen habe das auch bestätigt: Esser kam dort auf 19,64 Prozent der Wählerstimmen.

Was sagt Michael Grossmann zu seiner künftigen Arbeit im Kreistag?
„Ich habe das Angebot gerne angenommen.“ 70-Jährige von heute seien die 50-Jährigen vor 20 Jahren, daher fühle er sich noch „zu frisch“, um ganz ohne Politik auszukommen. „Ich freue mich auf diese Arbeit“, sagt er, will „gemeinschaftlich etwas bewegen“ und mitgestalten. Auch im Alter müsse man sich nicht heraushalten. „Gemeinsam nach Lösungen suchen für die eigene Kommune und im großen Ganzen auch für den Kreis“ – darin sieht er seine künftigen Aufgaben. Mit Blick auf Werl sei in der Wirtschaftlichen Entwicklung noch was auszugleichen, ohne die kommunalen Finanzen zu überfordern. Der Kreis Soest müsse nach außen hin mehr wahrgenommen werden, und es sei noch mehr im Bereich Klimaschutz zu tun. Werl habe mit einem Vorzeigeprojekt bereits 1999 zu Beginn seiner Amtszeit begonnen und das Biomassekraftwerk im KonWerl-Gelände auf den Weg gebracht.

Was bedeutet die neue Mandatsverteilung für die künftige Arbeit im Rat?
Der neue Rat hat 38 Sitze und ist damit um zwei Sitze kleiner als zuletzt. Da die CDU bei 17 Mandaten bleibt, ist ihr Gewicht nun etwas größer. Aber es bleibt dabei, sie wird sich ihre Mehrheiten suchen müssen. „Wir werden für jedes Thema gucken, wer das mit uns trägt“, sagt Gerd Petermann. Zuletzt stand hier oft die BG der CDU zur Seite. Aber grundsätzlich stehe man der Zusammenarbeit mit allen Parteien offen gegenüber. Die FDP hat wieder Fraktionsstatus. Petermann begrüßt dies: „Das wird die Arbeit erleichtern, weil sie dann auch in den Ausschüssen vertreten sind und manche Diskussionen nicht erst im Rat geführt werden müssen.“ In allen Fraktionen werden neue Gesichter zu sehen sein, allein bei der CDU sind es sechs. Mit ihnen und den „alten Hasen“ könne man viele Kompetenzfelder abdecken und die Ausschüsse entsprechend besetzen, so Petermann. „Das ist auch wichtig, denn wir haben viel Arbeit vor uns.“ Freude herrscht bei der CDU auch darüber, dass sie außer in Holtum künftig alle Ortsvorsteher stellen wird. Auch für Oberbergstraße werde man einen geeigneten Kandidaten finden, ist sich Petermann sicher.

Wie geht es nun für Torben Höbrink weiter?
In den kommenden Wochen will Höbrink zunächst Projekte bei seinem bisherigen Arbeitgeber, der Gemeindeprüfungsanstalt, abschließen und geordnet an die Kollegen übergeben. Außerdem werde er Gespräche mit Bürgermeister Michael Grossmann und den Verwaltungsmitarbeitern führen, um sich bei laufenden Projekten auf Stand bringen zu lassen und Prioritäten für die Zukunft zu erarbeiten. Auch zeitnahe Gespräche mit politischen Gegnern hält er für sinnvoll.

Der amtierende Bürgermeister Michael Grossmann (Dritter von rechts) gratuliert seinem Nachfolger Torben Höbrink (Dritter von links). Zu den Gratulanten zählen außerdem seine Frau Sandra (Zweite von links), CDU-Fraktionschef Klaus Eifler (links), Parteichef Gerd Petermann und die stellvertretende Bürgermeisterin Beate Kohlmann.

Wo sieht der künftige Bürgermeister die ersten Herausforderungen?
„Wir brauchen einen Neustart-Plan für die Zeit nach Corona“, sagt Höbrink. „Ich fände es gut, wenn wir vorne mit dabei sind, wenn es wieder losgeht.“ Man dürfe nicht nur „Wunden lecken“, sondern müsse Bilanz ziehen. „Was hat Corona gezeigt? Was hat sich bewährt? Welche Perspektiven bieten sich?“ Zum Beispiel im Bereich Home Office und Digitalisierung an Schulen habe Corona einiges an Erkenntnisgewinn gebracht. „Wir müssen Investitions- und Förderprogramme im Blick haben und schauen, wie wir diese mit unserer bisherigen Planung und dem Haushalt überein bekommen.“ Darüber hinaus gebe es viele Dauerthemen wie der bereits laufende Breitbandausbau, das Schaffen von Wohnraum und die Entwicklung der Innenstadt. Höbrink plädiert für eine Analyse von Stärken und Schwächen. „Wir müssen beides kennen und an einigen Stellen die Schwächen mit unseren Stärken ausgleichen.“ Neheim sei vielleicht im Einzelhandel stärker, dafür biete Werl eine viel größere Vielfalt an Gastronomie und sei auch touristisch wesentlich attraktiver. Und die Wallfahrt sei auch ein wichtiger Frequenzbringer.

Wie bewertet die SPD das Ergebnis?
Alles ist relativ: Im Vergleich zur letzten Kommunalwahl hat die SPD deutlich an Boden verloren, im Vergleich zur vorletzten Wahl (19,4 Prozent) steht sie so schlecht gar nicht da. Und wenn man sich kreisweit die Ergebnisse angucke, müsse die Werler SPD eigentlich jubeln, findet Bürgermeisterkandidat Meinhard Esser. Neben Lippstadt liege Werl da auf Platz zwei, auch bei der Bürgermeisterwahl. Aber: „Unser Anspruch war höher, deshalb sind wir natürlich nicht zufrieden“, sagt Esser. Auch weil wir glauben, dass wir gute Arbeit gemacht haben. Offensichtlich ist das aber nicht so honoriert worden, wie wir gedacht hatten.“ 30 Prozent sei das Ziel gewesen, 25,62 Prozent wurden es. „Aber uns fällt kein Zacken aus der Krone, nur ein Steinchen.“ Schmerzhaft sei allerdings der Verlust der zwei Ratsmandate, insbesondere, „weil wird deshalb mit Hendrik Weber und Axel Friebe-Wieschhoff zwei verlieren, die für uns als Ratsmitglieder eine Bank waren und gute Arbeit gemacht haben“. Beide waren zudem Ortsvorsteher-Kandidaten in Büderich beziehungsweise Hilbeck.

Die SPD um Parteichef Hans Jürgen Stache (Zweiter von links) und Bürgermeisterkandidat Meinhard Esser (Zweiter von rechts) hatte sich bei der Kommunalwahl ein besseres Ergebnis erhofft.

Einen großen Erfolg gibt es auch für die Genossen.
Größter Erfolg für die SPD ist das Direktmandat von Klaus Nordmann, der in seinem Wahlbezirk gut 50 Prozent der Stimmen einsammelte und damit auch Ortsvorsteher von Holtum bleiben wird. Ihren zweiten Ortsvorsteher verlieren die Sozialdemokraten allerdings: Uwe Frieg konnte an den Erfolg vor sechs Jahren nicht anknüpfen und verpasste die Mehrheit in seinem Stimmbezirk in Oberbergstraße deutlich (32,74 Prozent). Gefreut habe man sich aber über den Einzug von Thomas Grümme in den Rat, der bereits als sachkundiger Bürger für die SPD aktiv war, so Esser.

Wie geht es für die SPD weiter?
Die SPD will das Ergebnis nun in Ruhe analysieren und Gespräche mit den politischen Kontrahenten führen, sagt Esser. „Ich hoffe nur, dass die CDU ihre ganzen Wahlversprechen einlöst. Denn für manche Dinge hatte sie bereits 20 Jahre Zeit.“ Von Höbrink erhofft er sich mehr Kommunikation zwischen Politik und Verwaltung. „Wenn es tatsächlich einen neuen Schwung gibt, würde uns das freuen.“ Über die Frage, wer künftig die SPD-Fraktion führen wird, werde noch in Ruhe gesprochen.

Die Grünen gehören zu den Gewinnern
Freudestrahlende Gesichter vor allem bei den Grünen, die nun mit sechs Sitzen im Parlament vertreten sind und ihr Wahlergebnis von 9,4 auf 16,12 Prozent der Stimmen fast verdoppelten. Grünen-Kandidatin Bettina Koch freute sich besonders darüber, „dass die Grünen in Sönnern zweitstärkste Kraft geworden sind“. Jetzt stehe die weitere Zusammenarbeit mit allen Engagierten für die Umsetzung von ökologischen und sozialen Zielen für das Dorf im Mittelpunkt, lässt sie Spitzenkandidatin Konstanze Kubath wissen. Bei ihr liefen verschiedene Glückwunsch-Adressen auf zu „diesem super Wahlergebnis“. Sie kamen aus Holtum, Soest, Bochum, Bayern, Österreich, Norddeutschland und sogar aus Südamerika: La Paz. Von Katharina Rittinghaus heißt es: „Mit jetzt sechs Sitzen im Stadtrat gehen wir mit viel Motivation und Rückenwind in die neue Ratsperiode. Die grünen Themen Klimaschutz, neue Mobilität und die sozialen Themen werden wir mit verstärkten Kräften in die Ratsarbeit einbringen.“

Die Grünen in Werl freuen sich über ihr Ergebnis bei den Kommunalwahlen.

Eine Holtumer Wählerin hatte ebenfalls „damit nicht gerechnet, als ich vor langer Zeit meine Briefwahl abgegeben habe! Wenn das so weitergeht... Schade, dass es bei der potentiellen grünen Landrätin nicht gereicht hat“, schreibt sie zum Wahlergebnis. „Glückwunsch zum Ergebnis, das ist ja mal ein beachtlicher Schritt nach vorn!“ heißt es außerdem in einer Grußadresse aus Norddeutschland. Einziger Wermutstropfen, den Konstanze Kubath dann doch noch findet: „Betrachtet man die Mehrheitsverhältnisse, hat sich rein rechnerisch bezüglich der Opposition leider nichts geändert.“ Drei Leute aber nun in den Ausschüssen mit 15er-Stärke zu haben, freue dann doch wieder. Und ihr Grünen-Mitstreiter Shahabuddin Miah bereut es nicht, dass er auf den Werler Ratsplatz „verzichtet“ hat, um nun in den Kreistag „aufzusteigen“. „Wir sind 11 Kreistagsabgeordnete. Das ist super.

Ilona Kottmann-Fischer hat 20 Prozent der Stimmen erhalten. Das ist auch super,“ lässt er seine Holtumer Kollegin wissen. Dass Shahabuddin Miah sich für diese eine Kandidatur entschieden hat und nun in den Kreistag kommt, wurde von einer weiteren Stimme angemerkt. „Dann kann er sich auf eine neue Aufgabe konzentrieren und sich für eine noch bessere Verbindung zwischen den Grünen in Werl und im Kreis Soest einsetzen“.

FDP hatte den größten Aufholbedarf
Auch die FDP hat wieder aufgeholt. Sie verbesserte sich von 3,5 Prozent bei der Kommunalwahl 2014 auf nun 5,48 Prozent. „Heute werden die Uhren auf Null gestellt; wir fangen an, unsere Ideen umzusetzen“, blickt Spitzenkandidatin Mayela Hiltenkamp in die Zukunft, wobei ihr besonders der Ausbau des Tourismus in der Wallfahrtsstadt am Herzen liegt, ebenso wie die Bildung und hier besonders einen Hochschulteilstandort nach Werl zu holen.

Die FDP Werl um Mayela Hiltenkamp gehört zu den Gewinnern der Wahl, auch wenn sie sich noch mehr Prozentpunkte erhofft hätte.

Als „einzige Partei mit größten Aufholbedarf und kleinstem Budget“ habe man intensiv auf die Wahl hingearbeitet, daher hätte man sich einen deutlicheren Niederschlag im Endergebnis gewünscht. Die Werler aber hätten gezeigt, dass sie sich liberale Politik wünschen. „Und diese Herausforderung nehmen wir an“, so Hiltenkamp, die übrigens in ihrem Wahlbezirk Petrischule I mit 8,2 Prozent das beste Ergebnis einfuhr.

BG rutscht unter die 1000-Stimmen-Marke
Weiter an Zustimmung verloren hat die Bürgergemeinschaft. Lag sie noch 2009 bei rund 12 Prozent und 2014 bei 9,5, sind es nun nur noch 7,5 Prozent. In absoluten Stimmen ist die BG deutlich unter die 1000-Stimmen-Marke gerutscht (874). Entsprechend muss sie künftig mit drei Ratsmandaten auskommen. Bürgermeisterkandidat Siegbert May sammelte hingegen 1024 Stimmen. Insbesondere das Engagement der jungen BG-Mitglieder hat May als positiv empfunden. „Da fühlen wir uns getragen und wollen auf jeden Fall mit ihnen weiter arbeiten.“

Die BG Werl um ihren Bürgermeisterkandidaten Siegbert May (Bild rechts) zählt zu den Verlierern der Kommunalwahlen und muss mit drei Ratsmandaten auskommen.

Aus den zurückliegenden Wochen zieht May den Schluss, „dass wir künftig früher anfangen müssen, offensiver nach draußen zu gehen“. Und: „Mit dem Haushalt alleine gewinnt man keinen Wahlkampf.“ Aber natürlich sei das ein zentrales Thema, bei dem man auch künftig eine große Schnittmenge mit der CDU sehe. „Wenn wir die Gewerbesteuer erhöht hätten, ständen wir nächstes Jahr ziemlich mau da“, so May. Als Fraktionsvorsitzender stehe er grundsätzlich weiter bereit, aber diese Entscheidung müsse letztlich in der BG gemeinsam gefällt werden.

Kommentar: CDU wagt und gewinnt

Von Dominik Maaß
Anders als vor sechs Jahren war der Wahlkampf in Werl dieses Mal nicht von einem bestimmenden Thema wie der Grundsteuererhöhung geprägt. Es ging nicht darum, einem langjährigen Amtsinhaber einen Denkzettel zu verpassen oder gar abzuwählen. Die Werler mussten sich entscheiden, welcher Person sie die Zukunft ihrer Stadt anvertrauen wollen. Und sie entschieden sich für Torben Höbrink, weil der junge Familienvater für viele mehr Zukunft verkörpert.

Die CDU hat bei der Kandidatensuche ein gutes Gespür bewiesen. Höbrink war bislang politisch nicht in Erscheinung getreten und steht mit seinen 36 Jahren für einen Neuanfang. Trotz seines jungen Alters verfügt er bereits über langjährige Verwaltungserfahrung. Die Nominierung von „Torben Wer?“ gegen den viel erfahreneren, bekannteren und beliebten SPD-Kontrahenten Meinhard Esser war durchaus ein Wagnis. Doch nicht zuletzt dank eines unter schwierigen Bedingungen handwerklich sehr gut geführten Wahlkampfes hat sich dieses Wagnis für die CDU ausgezahlt.

Die SPD war bei ihrer Kandidatenkür auf „Nummer sicher“ gegangen. Esser ist ein respektabler Kandidat, dem viele das Amt durchaus zutrauen würden. Aber viele sahen in ihm, der bereits seit Jahren Teil des politischen Geschehens ist, eben keinen Neuanfang und nur eine Übergangslösung. Und nicht zuletzt hat Esser in der konservativ geprägten Stadt schlicht das falsche Parteibuch. Auch der landesweite Trend war nicht sein Freund.

Für Höbrink kommt es nun darauf an, schnell an Statur zu gewinnen, auch gegenüber seiner eigenen Partei. Denn er ist nun Bürgermeister aller Werler.

Wenn ihm das gelingt, stehen die Chancen für einen Neuanfang nicht schlecht.

Mehr Briefwahl auszuzählen

Die zögerlich einlaufenden Wahlergebnisse der Kommunalwahl waren wohl der Auszählung der Briefwahl geschuldet. Ein Briefwahlvorstand hatte am Sonntagabend mehr auszuzählen als erwartet, so Fachbereichsleiterin Alexandra Kleine, Der höhere Anfall habe sich in der vergangenen Woche ergeben; es sei zu spät gewesen, um die Unterlagen noch aufzuteilen. Ohnehin machen immer mehr Wählerinnen und Wähler von der Briefwahl Gebrauch. Ansonsten sei die Auszählung der Stimmbezirke reibungslos verlaufen; Unstimmigkeiten gab es nicht, dass noch mal ausgezählt werden musste.

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