Täglich um 5 vor 12

Tauben fliegen lassen für den Klimaschutz: Wir haben ein Video online

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Werl - „Die weißen Tauben sind müde“ sang der selige Liedermacher Hans Hartz schon 1982. Die aus Heiner Altewulfs Schlag kann er nicht gemeint haben: Die steigen als Zeichen für den Klimaschutz seit dem 1. April jeden Tag auf, immer vor der Basilika, nach Möglichkeit um 11.55 Uhr – oder vielmehr um 5 vor 12.

Die symbolische Uhrzeit hat Altewulff nicht ohne Grund gewählt: „Die weiße Taube ist ein Zeichen des Friedens, des Neuanfangs und der Hoffnung“, erklärte der ehrenamtlichen Diakon am Dienstag den Kindern der Kita Werl-Nord, die den Vögeln spontan einen Besuch abstatteten. 

Für Erwachsene formuliert: „Den Impuls dazu hat mir die schwedische Aktivistin Greta Thunberg gegeben. Ich habe mich gefragt: Welche Möglichkeiten bieten sich mir, ein Zeichen zu setzen? In meinem Alter kann ich kann ja schlecht die Schule schwänzen. 

Da blieben mir nur meine weißen Tauben, die auch schon in der Bibel eine Rolle spielen“, verweist er auf die von Noah ausgelassene Taube, die mit einem frischen Olivenzweig im Schnabel zur Arche zurückkehrt, sowie auf die Verkündigung der Geburt Jesu, bei der der Heilige Geist in Taubengestalt zu Maria kommt. 

Altewulf: „Wenn nur einmal bei den Familien der Begriff Klimaschutz ausgesprochen wird, dann habe ich schon etwas erreicht.“ Natürlich dürfen ihn auch andere Kindergärten und Gruppen vor der Basilika besuchen, er ist auch bereit, die Vögel früher oder später aufsteigen zu lassen. 

Kontakt: 02922/3410.

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