Umbaupläne

Ökologisches Wohnen in Holtum: "So einfach ist das nicht"

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Im Haupthaus des Haus- und Hofensembles in Holtum soll Betreutes Wohnen angeboten werden – wenn es nach Zahnarzt Dr. Krampe geht.

Werl/Holtum – „So einfach ist das nicht“: Stadtplaner Ludger Pöpsel sieht die Planungen ökologischen Wohnens in Holtum kritisch. Zahnarzt Dr. Joachim Krampe habe zwar bereits in der Verwaltung vorgesprochen und die Planungen für sein Haus- und Hofensemble am Holtumer Ortsrand nach der Veräußerung an die „GREG-Energy GmbH“ Menden vorgestellt.

Für Ludger Pöpsel aber stellt sich noch die Frage, „wie das baurechtlich zu bewerten ist“. Sind die Planungen auch ohne Bebauungsplanverfahren zulässig, weil sie sich in die Umgebung einfügen – oder bedarf es genau eines solchen Änderungsverfahrens?

Dazu benötige man ein Konzept der Planungen. „Und das haben wir bislang nicht“, sagt der Stadtplaner auf Anzeiger-Anfrage. Klar ist: Eine Bebauungsplanänderung würde Zeit in Anspruch nehmen. So oder so sehe er in der Idee ein „sensibles Bauvorhaben“, sagt der Planungsamtsleiter.

Daher werde die Verwaltung die Politik mit dem Thema beschäftigen, wenn sie spruchreif werden. Auf dem 16.000 Quadratmeter großen Areal sollen nach den Vorstellungen von Dr. Joachim Krampe rund 25 Wohneinheiten in Reihenhäusern mit Eigentumswohnungen entstehen, zudem das heutige Haupthaus mit rund 400 Quadratmetern Fläche in Wohnungen für Betreutes Wohnen umgestaltet werden.

Neue Krampe-Pläne

Aus Sicht des Zahnmediziners ist das kein Problem: Das Areal sei eine Baulücke und eine Bebauung in Anlehnung an die Nachbarschaft möglich.

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