Gemeinsame Erklärung

Stadt einigt sich mit VHS-Leiter auf dessen Abschied zum Jahresende

Die Volkshochschule Werl, Wickede, Ense steht vor einem personellen Neuanfang.
+
Die Volkshochschule Werl, Wickede, Ense steht vor einem personellen Neuanfang.

Die Stadt Werl als Arbeitgeber und der Leiter der Volkshochschule Werl, Wickede, Ense haben sich über die Zukunft der Leitungsposition geeinigt. Es gibt eine gemeinsame Erklärung: Demnach bleibt der Einrichtungsleiter im Dienst, um sich aus der Stelle heraus beruflich neu zu orientieren. Die Wege werden sich mithin erst später trennen, das Arbeitsverhältnis besteht „ungekündigt fort“.

Werl - „Es gibt unterschiedliche Auffassungen über die zukünftige Ausrichtung des Betriebs der VHS unter Berücksichtigung der fortbestehenden Folgen der Corona-Pandemie“, heißt es in der Erklärung, die dem Anzeiger vorliegt. „Die Stadt Werl plant, die Stelle im Dezember 2021 neu zu besetzen.“

Zudem heißt es in der Erklärung, dass es „keine Auseinandersetzung über die richtige Erledigung der Aufgaben des Leiters der VHS“ gebe. Der Leiter habe die VHS „immer in guter und kooperativer Zusammenarbeit erfolgreich geführt und geleitet“.

Im Oktober hatte der damalige Bürgermeister Michael Grossmann auf Anfrage unserer Redaktion bestätigt, dass die Stadt dem VHS-Chef eine Aufhebung des Arbeitsvertrages angeboten hat, sich aber zu den Hintergründen nicht weiter geäußert. Inzwischen konnte eine einvernehmliche Regelung getroffen werden.

Der jetzige VHS-Leiter kam 2015 zur VHS und folgte damals auf den vorherigen Leiter Wolfgang Klesse .

Weitere Position soll bald neu besetzt werden

Eine weitere Position der VHS soll bald neu besetzt werden: Fachbereichsleiterin Maike Püschel war zu einer anderen VHS gewechselt. Mittlerweile haben Vorstellungsgespräche für eine Neubesetzung der Stelle stattgefunden. Über die Kandidaten wird der Interkommunale Kulturausschuss der Trägerkommunen Werl, Wickede und Ense kurzfristig informiert.

Für die VHS wäre dies ein Neuanfang nach turbulenten Monaten – nicht nur personell. Schließlich musste die VHS auch das Untergeschoss ihres Gebäudes räumen, in das inzwischen eine Übergangskita eingezogen ist. Wegen der Corona-Pandemie war an einen Normalbetrieb zuletzt aber ohnehin nicht zu denken.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare