Stadt und Kreis sind sich einig

Diese Straße ist bald für Laster tabu

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Wenn es auf der B63 bei Hilbeck eng wird, weichen die Lkw-Fahrer häufig auf die Allener Straße aus.

Hilbeck – Eigentlich sollte die Sperrung der Allener Straße für Lastwagen bereits im Sommer erfolgen. Doch noch ist für Verkehrsteilnehmer, die von Hilbeck kommen, kein Verbotsschild in Sicht. 

Das liege nicht an einer grundsätzlichen Abkehr von der Idee, sondern allein daran, dass die letzte Abstimmung mit der Stadt noch ausstehe, sagte Thorsten Dietscheidt, Sachgebietsleiter Straßenbau und Straßenverwaltung beim Kreis Soest, auf Anfrage. 

Denn der Kreis Soest ist zwar Straßenbaulastträger und damit für das Aufstellen der Schilder zuständig, doch die Straßenverkehrsbehörde ist die Stadt Werl. Sie muss die Verkehrsanordnung zum Aufstellen der Schilder schreiben. Vorher kann der Kreis nicht handeln. 

Keine Einsprüche bei Verkehrsbesprechung

Clarissa Stich, Leiterin des Werler Ordnungsamtes, sagte auf Anfrage, dass das Verbot für die Allener Straße bei der jüngsten Verkehrsbesprechung noch mal diskutiert wurde. Es seien sich alle einig gewesen. Einsprüche gegen ein Verbot habe es nicht gegeben, so Stich. An der Besprechung haben neben der Stadt unter anderem Vertreter der Polizei und von Straßen-NRW teilgenommen. Die Stadt werde die Anordnung deshalb in Kürze an den Kreis schicken. 

Der Kreis hatte das Verbot beantragt, zum einen, weil sich Anlieger über die Laster beschwert hatten, zum anderen, weil die Straße an einigen Stellen nicht für den Schwerlastverkehr gemacht sei und von den Brummis kaputt gefahren werde, wie Thomas Schäckel, Leiter der Abteilung Straßenwesen, im Frühjahr erläuterte. 

Willkommene Ausweichstrecke bei Stau

Bislang war die Allener Straße für die Lastwagen eine willkommene Ausweichstrecke, wenn sich auf der B 63 der Verkehr staute. Künftig ist dieses Ausweichen nicht mehr erlaubt. 

Das neue Verbot für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen gelte auf der gesamten Allener Straße bis zur Wambelner Straße in Hamm. Auf der Gegenseite gibt es das Verbot bereits seit längerem.

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