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Damit Bürger es nicht zu bunt treiben: Stadt verstärkt Corona-Kontrollen

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Von: Gerald Bus

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Das Ordnungsamt kontrolliert zu Ostern verstärkt  in Werl, ob die Bürger sich an die Vorgaben halten.
Das Ordnungsamt kontrolliert zu Ostern verstärkt in Werl, ob die Bürger sich an die Vorgaben halten. © Bunte

Die Eier sind gefärbt – aber auch die Corona-Müdigkeit mancher Bürger könnte auf ihr Verhalten abfärben. Damit sie es nicht zu bunt treiben, wird die Stadt Werl an den Ostertagen verstärkt die Einhaltung der Corona-Vorgaben kontrollieren, kündigt Stadtsprecherin Alexandra Kleine auf Anfrage an.

Werl - Nach wie vor gelten schließlich Abstandsregeln und Maskenpflicht sowie die Vorgabe, dass sich nicht mehr als fünf Personen aus maximal zwei Haushalten treffen dürfen, Kinder bis 14 Jahren ausgeschlossen.

Man gönne den Bürgern das gute Wetter, sagt Kleine. Die Verwaltung fürchtet aber, dass es die Menschen in Massen nach draußen zieht und es voll wird in Kurpark, auf Spielplätzen und anderen Plätzen. Aber die Stadt werde darauf pochen, dass die Verordnung eingehalten wird. Daher hat die Verwaltung die Zahl der Kontrolleure aufgestockt. Vier Zweiter-Teams aus städtischen Mitarbeitern und einem beauftragten Sicherheitsdienst werden in diesen Tagen und damit auch an den Feiertagen ihre Runden durch Werl drehen, zudem auch die Einhaltungen von Quarantänen kontrollieren. Bei Verstößen werde man wie stets zunächst die freundliche Ansprache wählen, aber bei Uneinsichtigkeiten oder groben Verstößen auch Bußgelder verhängen, sagt die Stadtsprecherin.

In dem Zusammenhang warnt Alexandra Kleine davor, dass Betrüger den Menschen ein faules Ei ins (Oster-)Nest legten könnten. Denn es sei bereits an zumindest einem Tag vorgekommen, dass sich Betrüger auf dem Parkfriedhof als städtische Mitarbeiter ausgegeben haben und Bargeld kassieren wollten. So etwas würden die städtischen Mitarbeiter nicht machen, zudem haben sie einen Dienstausweis mit Lichtbild dabei.

Bei Verstößen nehmen die Teams die Personalien auf; nur bei größeren Problemen wird die Polizei hinzugerufen. Bislang sei all das aber in Werl gut gelaufen, sagt Alexandra Kleine. Es komme halt immer auf den Einzelfall an. Aber die Stadt werde Verstößen nicht tatenlos zusehen.

Nach wie vor gelte die Bitte, in der Fußgängerzone eine Schutzmaske zu tragen, was im Umfeld von geöffneten Einzelhandelsgeschäften eh Pflicht ist. „Es bleibt wichtig, gerade wenn es voller ist, die Abstände zu wahren“, sagt Kleine, „um sich und andere zu schützen.“

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