Der Name ist Programm

Heiße Stimmung beim Werler Siederfest

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Werl - Eines hatten die Besucher des Siederfests mit den Namensgebern gemeinsam: Beide kamen sie ins Schwitzen.

Rollten bei den Salzsiedern in früheren Jahrhunderten noch die Schweißperlen an den großen Pfannen, waren es an allen drei Festtagen fast rund um die Uhr die „siedenden“ Temperaturen, die für sommerliche Gefühle beim Publikum sorgten. Am Anfang waren es der Verein Saline Werl e.V. und die „Salzkörner“ des Neuen Heimat- und Geschichtsvereins, die den geschichtlichen Hintergrund zum Thema machten. 

In der Siedehütte im Kurpark wurde wie anno dazumal Salz serviert. Die Kinder nahmen derweil an der „Salz-Olympiade“ teil. Am Ende hatten ein Junge und ein Mädchen die Nase vorn. Neue „Salzprinzessin“ ist Frieda Schulte-Tigges, während sich Jesper Michel die Regentschaft als „Siederprinz“ sicherte. Beide wurden am Freitagabend auf dem Marktplatz vorgestellt, wo der traditionelle Fassanstich stattfand und parallel die Eröffnung des Festes. 

Siederfest 2017 in Werl

Siederfest 2017 in Werl
Siederfest 2017 in Werl
Siederfest 2017 in Werl
Siederfest 2017 in Werl
Siederfest 2017 in Werl

Danach gaben sich verschiedene Bands und Musiker die Klinke in die Hand. Ein ähnliches Konzept bestimmte den Samstag. Hier gab es als Alternative aber auch ruhigere Töne. Während ein gewisser Heli das Party-Volk dazu animierte, ein gewisses Lasso rauszuholen, waren es in der benachbarten Propsteikirche leise Klänge, die bei der erneuten Auflage von „Nightfever“ dazu einluden, kurz zur Ruhe zu kommen. 

Der Sonntag stand ganz im Zeichen der geöffneten Geschäfte. Erneut war für ein abwechslungsreiches Programm auf der Marktplatzbühne gesorgt. Ein bisschen zu wünschen übrig ließ das früher schon häufig umfangreichere Angebot an Verkaufsständen sowie Aktivitäten für Kinder. 

Dass man aus der viele Jahre als „Lukullische Oase“ bezeichneten Beköstigung auf dem Marktplatz eine „Schlemmer“-Variante machte, passte. Obwohl die geringe Teilnahme von heimischen Gastronomen nicht weiter ins Gewicht fiel. Mehrere Stände von auswärts füllten die Lücke. Hungrig musste also ganz bestimmt niemand heimwärts ziehen...

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